Freitag, 26. März 2021

Die Schauenburger warten auf den ersten Arbeitseinsatz

 von Eugen Reinhard

Die Winterpause der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg geht zu Ende. Für den 13. März ist der 1. Einsatz geplant. Diesen Termin einzuhalten ist jedoch wahrscheinlich wegen der aktuellen Situation nicht möglich.

Die Mitarbeiter der AG Schauenburg können den Beginn der Sicherungs- und Erhaltungsarbeiten der noch vorhandenen, durch Wind und Wetter verwitterten Mauern auf der Südseite der Ruine, kaum erwarten.

Die Vorarbeiten, wie das Freilegen der verstürzten Mauern, das Ausgraben der Wurzeln des Robinien-gestrüpps in diesem Bereich und das Herstellen des Zugangsweges, wurde von unseren Mitarbeitern Marjan Krawczyk (der Herr mit den Feldhacken) und Albert Schreck (der Herr "hinter Gittern") in der Zeit von Mitte November bis jetzt, erledigt.


Außer den oben genannten Maurerarbeiten mit denen dann weitgehend die Mauern der Ruine Schauenburg gesichert sind, wollen die Schauenburger mit Erdarbeiten im Burggraben beginnen wobei der Graben auf ca. 10m Breite freigelegt werden soll, sodass der ursprüngliche Grabenquerschnitt erkennbar wird.

Hoffentlich werden die Coronaverordnungen dahingehend gelockert, dass der erste Arbeitseinsatz angekündigt werden kann.

Samstag, 17. Oktober 2020

Arbeitseinsatz am 19. September 2020

Es ist nicht viel, was von dem Vorburggebäude geblieben ist: Zwei Mauern im rechten Winkel auf Fundamenthöhe in marodem Zustand. Eine glatte Kante verweist möglicherweise auf einen Tür.

Um diese letzten Reste der Vorburg sichern zu können, musste zunächst ein Zaun vor die gefährlich nahe Abbruchkante des Steinbruchs gesetzt werden. Die nachfolgenden Fotos von Eugen dokumentieren diese Arbeit.

Zunächst zwei Fotos, die vom Tal aus aufgenommen wurden. Gut zu erkennen ist die glatte Abbruchkante der Mauer rechts im Bild, die auf eine Tür schließen lässt.




Der provisorische Sicherungszaun von oben gesehen:


Der verbliebenen Fundamentsockel, der demnächst freigelegt und im nächsten Jahr gesichert werden soll.

Die Abbruchkante der Umfassungsmauer über dem Schlossbruch mit Blick auf Mannheim.

Sonntag, 20. September 2020

Arbeitseinsatz am 5. September 2020

Beim diesem Einsatz wurde nicht gemauert. Alle waren damit beschäftig, einen Zugangsweg zu den zwei noch bestehenden Grundmauern des einzig dokumentierten Gebäudes (A) der Vorburg anzulegen. Bei dieser aufwändigen Arbeit mussten viele Baumwurzeln ausgegraben werden. Vor der Steinbruchkante wurde - soweit wie möglich - ein Zaun aus stabilen Stahlmatten gebaut. Jetzt können die zwei vorhandenen Mauern gesichert werden. (E. Reinhard)

Zur Orientierung: Die Lage des Vorburggebäudes (in Grundriss und Ansicht):


Der Zugangsweg zum neuen Arbeitsbereich wird gebahnt.
Es folgt die Wurzelbehandlung.











Foto unten: Die ersten Stahlmatten können vor der Steinbruchkante aufgestellt werden. Diese Arbeiten erfolgen natürlich am Seil von einer erfahrenen Fachkraft.






















Das nachfolgende Foto dokumentiert den derzeitigen Zustand der Gebäudereste.



Donnerstag, 27. August 2020

Arbeitseinsatz am 22. August 2020

Fertig!

An diesem Samstag konnte die Aufmauerung der Vorburgmauer abgeschlossen werden. Sie hat jetzt die gewünschte Brüstungshöhe. Lediglich an der Außenseite (Talseite) muss die Mauer im unteren Bereich (Originalbestand) noch fertig verfugt werden.


Gut zu erkennen an den dunklen Fugen: der an diesem Samstag neu aufgemauerte "Deckel".

Ein "Steinchen" auf dem Weg zur Arbeitsstelle.


Die Vorburgmauer, die einmal als Brüstungsmauer vor der Steinbruchkante dienen soll. Damit der Bereich der Öffentlichkeit übergeben werden kann, müssen jedoch erst noch Schutzzäune an den Flanken errichtet werden.


Blick auf den Burgweg zwischen dem 2. und 3. Tor. Vorne links stand im Mittelalter ein Torwärterhäuschen, über dessen Rückwand heute ein Trampelpfad verläuft. Die sanierte Vorburgmauer ist der "helle Strich" (Mitte links im Bild).

Sonntag, 9. August 2020

Arbeitseinsatz am 8. August 2020

36 Grad im Schatten. Davon war beim Arbeitsplatz an der Vorburgmauer nichts zu spüren. Denn da gab´s keinen Schatten. Bereits zu Beginn des Einsatzes um 8.00 Uhr lag der Bereich voll in der Sonne. Und daran sollte sich bis zum Schluss (14.30 Uhr) nichts ändern. Trotzdem ist die Mauer ein schönes Stück gewachsen. Noch einmal mauern und der Bereich ist fertig. Schön!

Hier ein paar Fotos von Eugen:

Foto oben: Am Morgen begannen die Arbeiten mit dem Aufmauern der Außenschale.
Foto unten: Am Nachmittag konnte auch die Innenschale aufgemauert werden.
 Foto unten: Die letzten Handgriffe beim Nachfahren und -kehren der Fugen. 

Foto oben: Zeit zum Zusammenpacken.
Getränkeverbrauch des Maurers an diesem Tag: 6 x 1l Min-eralwasser + 1Bier = 6,33 Liter Flüssigkeit (und alles verschwitzt).       

Sonntag, 2. August 2020

Arbeitseinsatz am 28. Juli 2020


Die Schauenburger sind einiges an Vandalismus gewohnt - aber DAS hat allem die Krone aufgesetzt! 


Ein Bericht von Eugen Reinhard. 


Am letzten Arbeitseinsatz standen hauptsächlich Sicherungsarbeiten am Zugangsweg auf dem Wall auf dem Plan.
Ein besonderes Ereignis war, dass ein Wanderer mich fragte, ob uns Schubkarren fehlen würden. Ein Schubkarren würde auf dem Dach des Pavillons am Gefallenendenkmal bei der Strahlenburg in Schriesheim stehen. Daraufhin machte ich mich auf den Weg, diesen Hinweis zu überprüfen und wurde dahingehend bestätigt, dass es sich um einen unserer fehlenden Schubkarren handelt.
Mühsam holte ich den Schubkarren von der Dachspitze herunter. Der Schubkarren war stark verbogen und nicht mehr fahrbereit. Aber man konnte ihn reparieren.
Wer uns zu der zusätzlichen Arbeit verholfen hat, wissen wir leider nicht.  Sollte jemand auf seinem Grundstück einen weiteren Schubkarren finden, bitte melden!

Die Jung-Schauen-burger beim Befestigen des Weges über den Wall, der am Graben vorbei auf den Vorplatz führt.

Auch wenn nicht gemauert wurde, war der Betonmischer im Einsatz.
Das Einsatz-Team an diesem Samstag.

Sonntag, 12. Juli 2020

Arbeitseinsatz am 11. Juli 2020

Von 8.00 bis 15.00 Uhr dauerte der Arbeitseinsatz an diesem Samstag bei schwül-warmen Sommerwetter. Die Hauptkonzentration galt erneut dem Westende der Vorburgmauer (siehe vorangehenden Post). Die nachfolgenden Fotos von Eugen dokumentieren diese und andere Arbeiten.

Die Aussicht von diesem Arbeitsplatz ist großartig - aber Schatten "Fehl-anzeige". Immerhin: Hin und wieder zeigte eine Wolke Erbarmen.

Der Steinhaufen wird "gelichtet": Da große oder gar behauene Steine immer schwerer zu finden sind, wurden die kleinen Steine ausgemustert und die großen zur Seite geräumt. Der Maurer dankt!

Der eine sammelt die kleinen Steine, der andere sucht die großen.

Blick auf die Vorburgmauer. Deutlich erkennbar: die "Lücke" zwischen dem neu aufgemau-erten "Westende" und der östlichen Mauerhälfte. In ca. 3 Einsätzen sollte sie geschlossen sein.

Nicht weniger schweißtreibend als das Mauern: Der Transport der Speisschubkarren von der Arbeitshütte im Wald über den Wall, die Rampe aufwärts in die Burg hinauf und dann den schmalen Pfad in die Vorburg wieder abwärts.

"Wir machen den Weg frei!" Gleich an mehren Stellen wurde an diesem Samstag der Weg zur Burg ausgebessert:
- auf dem Wall (links)
- im Wald (links unten)
- auf dem Vorplatz (rechts unten)


 

Pause muss auch mal sein! Und wenn die beiden auch gerade nicht beim Arbeiten zu sehen, an dem Samstag haben sie genauso geschwitzt!

Geräumt und geebnet wurde auch der Bereich unmittelbar hinter der Vorburgmauer, so dass hier künftig der Speis zugefahren werden kann.












Foto unten: Blick auf das "Westende", das an diesem Samstag seine "Deckelung" erhielt. Hier kommt nichts mehr drauf.

Samstag, 27. Juni 2020

Arbeitseinsatz am 27. Juni 2020

Der zweite Einsatz nach dem Corona-Shutdown erfolgte in guter Besetzung bei schwül-warmen Wetter - ohne die befürchteten Gewitter. Die Arbeiten konzentrierten sich auf Ausräumarbeiten im Graben, Wegarbeiten, Grünschnitt und die Sicherung sowie Aufmauerung der Vorburgmauer nahe der Steinbruchgrenze.



Die Vorburgmauer

Die historische Funktion der Mauer, der an diesem Samstag das Hauptaugenmerk galt, ist nicht bekannt. Künftig soll sie als Brüstungsmauer zum Steinbruch dienen. Der nachfolgende Grundriss zeigt ihre Lage.

Blau markiert: die Vorburgmauer.
Rot markiert: das "Westende", das an diesem Samstag gesichert wurde. An dieser Stelle bricht die Mauer an der Steinbruchkante ab. Über die Fortsetzung kann nichts gesagt werden.


Der Blick von unten auf den Steinbruch zeigt das an diesem Samstag aufgemau-erte "Westende". Rechte daneben erhebt sich der angeknabberte "Zahn" der Schildmauer.



Die Trittfläche zwischen Mauer und Steinbruchkante ist stabil. Da der Abgrund jedoch unmittelbar hinter der Holzdiehle (links unten) klafft, erfolgten die Arbeiten sicher-heitshalber "am Seil". Hierfür wurde bereits im letzen Jahr eine Eisenkette als Halterung  eingemauert.


Noch kann von außen gemauert werden. Später muss auch die Außen-schale "von innen" gesetzt werden. Ein Gerüstbau an der Außenseite wäre zu aufwendig und aufgrund der schmalen Standfläche zu gefährlich.

Wenn der Speis fließt, ist der Maurer glücklich ... (auch wenn´s auf dem Foto nicht so aussieht).

Blick auf die Vorburgmauer über die Zwingermauer hinweg (rechts im Foto) vom Torweg aus.

Nach getaner Arbeit: Ein letzter Blick auf die Mauer.







Blick über den gesicherten Bereich der Vorburgmauer über die im letzten Jahr sanierte Zwingermauer zum "Zahn" der Schildmauer.