Montag, 17. Februar 2020


"Brückenfest" am 1. Mai 2020




Ein Jahr nach der Sperrung der Brücke, weil tragende Hölzer schon nach 10 Jahren morsch und deshalb nicht mehr tragfähig waren, ist nun die neue Brücke nach ca. 5 Wochen wieder aufgebaut.
Da bei der alten Brücke, trotz aller Bemühungen der Gemeinde und der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg in den letzten Jahren die Genehmigung einer Überdachung zum Schutz des Holzes verweigert wurde und sicher auch in Zukunft keine Genehmigung erhalten würde, und man auch nicht wollte, dass die neue Brücke in ca. 10 Jahren dasselbe Schicksal erleidet, musste eine andere Lösung zum Schutz vor Feuchtigkeit gefunden werden.

Diese Lösung fand Zimmermeister Georg Grüber Holzbau in Schriesheim mit der Idee, die Lauffläche der Brücke als Flachdach auszu-bilden und auf diese Weise der Über-dachung die darunter liegenden tragenden Hölzer der Brücke vor Nässe zu schützen.
Außerdem wurde diesmal die Brücke mit feuchtigkeitsun-empfindlicherem Lärchenholz gebaut. 



Nach Aussage von Herrn Grüber soll die Brücke - bei entsprechender Pflege - 20 Jahre den Zugang zur Ruine Schauenburg gewährleisten.
Mittlerweile ist die Brücke begehbar,  jedoch erst am 1. Mai 2020 soll die Brücke im Rahmen eines Brückenfestes für die Besucher freigegeben werden.
Die Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg würden sich freuen, wenn an diesem Tag viele Besucher den Weg auf die Schauenburg finden würden.

Eugen Reinhard

 

Dienstag, 21. Januar 2020

Die neue Brücke






Wichtiger Hinweis: Die Brücke steht, darf aber noch nicht begangen werden. Über den Termin der Einweihung informieren wir auf dem Schauenburgblog. Fotos: Eugen Reinhard.

Samstag, 11. Januar 2020

Von wegen "Winterschlaf"!

Es ist so weit: In diesem Winter wird die neue Brücke in Angriff genommen. Am bergseitigen Brückenkopf wurde bereits mit dem Aufbau der vorgefertigten Teile begonnen.

In wenigen Wochen schon soll die Brücke begehbar sein. Die Einweihung ist für Anfang April vorgesehen.

Der Betonsockel zwischen den Fundamentsockeln des Torgebäudes ist zwar alles anderes alles schön, aus statischen Gründen aber notwendig und nach Fertigstellung der Brücke hoffentlich nicht mehr zu sehen.


Bereits fertig rundum-erneuert wurde der Pavillon auf der gegenüberliegenden Grabenseite, wo die Wanderwege aus Schriesheim und Dossenheim zusammentreffen.


Dienstag, 10. Dezember 2019

Jahresabschluss 2019


von Eugen Reinhard, Leiter der AGS.

Am Samstag, dem 23. November waren, wie jedes Jahr, die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg und des Heimatmuseums von der Gemeinde zum Jahresabschlussessen in die Museumsscheune eingeladen.
Schon am frühen Nachmittag hatten die Schauenburger zu einer Wanderung zur Fundstelle der keltischen Handschiebemühlen eingeladen.

Knut Hüneke, der diese Handschiebe-mühlen entdeckt hatte, führte die Gruppe zu den Produktionsstätten dieser wegen ihrer Form sogenannten "Napoleonshüte". Er erklärte uns, wie diese vor ca. 2500 Jahren aus speziellem Porphyrgestein bearbeitet und hergestellt wurden. Nach dieser interessanten, lehrreichen Führung machten wir uns vom Kirchberg über den Steckelbergshauptweg mit einem Abstecher zur Klause, auf den Weg zum Heimatmuseum.

Um 18.00 Uhr traf man sich zum Essen in der Museums-scheuer. In einer kurzen Rede informierte Eugen Reinhard die Gäste über die Sicherungs- und Erhaltungs-arbeiten der letzten Jahre und was außer dem Bau der neuen Brücke über den Burggraben 2020 an Sicherungs-arbeiten noch geplant ist.
Mit dem Dank an die Gemeinde für die Einladung, dem Dank an alle Mitarbeiter, dem besonderen Dank an Ludwig Weiser für das von ihm als Leihgabe an das Heimatmuseum gefertigten maßstabgetreuen Modells im derzeitigen Zustand der Ruine Schauenburg, schloss Eugen Reinhard seine Rede. Anschließend dankte Hermann Fischer, der Leiter der Museumsgruppe, seinen Mitarbeiterinnen für ihre Arbeit im Museum.
Bürgermeister David  Faulhaber dankte persönlich und im Namen des Gemeinderats allen ehrenamtlichen Mitarbeitern  des Heimatvereins für die geleistete Arbeit und versprach auch weiterhin das Ehrenamt zu unterstützen.

Mittlerweile war es Zeit, das Buffet zu eröffnen.
Nach dem guten reichhaltigen  Abendessen zeigte Hermann Fischer einen Film über die Arbeit im Steinbruch Vatter und einen zweiten Film über die Sicherung- und Erhaltungsarbeiten der Ruine Schauenburg vor 25 Jahren.
Bei guten Gesprächen, in der Gewissheit einen schönen unterhaltsamen Abend verbracht zu haben, endete der Jahresabschlussabend.

Sonntag, 10. November 2019

Arbeitseinsatz am 26. Oktober 2019

Eigentlich sollte am 9. November noch einmal auf der Burg gearbeitet werden. Aufgrund der schlechten Wetterentwicklung (Regen, Regen, Regen ...) wurde jedoch der Einsatz am 26. Oktober zum letzten Einsatz im laufenden Jahr. Im März 2020 geht´s weiter.

Nachstehend ein paar Fotos von Eugen, die den letzten Jahreseinsatz dokumentieren:

Wow! das war noch mal ein Wetter!
Davon bitte mehr!

Die untere Mauer, die später einmal die Funktion einer Brüstungsmauer vor der Steinbruchkante erfüllen soll, beginnt wieder zu wachsen.




Von hier kommt der Speis.

 

Am Nachmittag ist bereits ein ordent-liches Stück Mauer dazugewachsen.
Sogar die Abdecklung (letzte Steinschicht) konnte teilweise gesetzt werden (links vom Maurer).

Das Ergebnis dieses Arbeitstages.

Sonntag, 20. Oktober 2019

Modell der Ruine Schauenburg, Stand 2018


Ein Beitrag von Ludwig Weiser   -   Teil 13

Wegen der Phantasie zum letzten Bild in Beitrag 12: Meine Nachbarn mutmaßten, dass ich mir einen kleinen Flügel bauen wolle. Die kennen mich und trauen mir sowas zu!
                       
Aber nein! Jetzt sieht man es. Der aus beförderungstech-nischen Gründen nötige zweite Teil des „Schlossbruches“. Mal wieder  aufgeschäumt.....

….... und hier schon teilweise vergipst.


Die Gipserei ist beendet. Deutlich kann man die Teile unterscheiden.

Eins, zwei drei – keine Zauberei! Aber viel Arbeit. Schlossbruch in Farbe mit Bewuchs.

Anderer Blickwinkel. Leider ist die Beleuchtung miserabel.

Den alten Besucherweg mussten wir absperren. 
Im Modell heißt das: Aus Fliegengitter Stahlmatten machen!
                       
Das Ganze ist hier fertig. Rechts sieht man einen Gebäuderest. Ob wir den je sichern? Aber ich kenne ja unseren Dierk.

Die Sicherungsmatten auf dem ursprünglichen Burgweg.

Die Aufnahme gefällt mir, weil es wirklich so aussieht.

Noch ein Büschlein hier, ein Steinhäufchen dort.....  Übrigens an der Mauer die Dierk im letzten Blog-Beitrag angekündigt hat.

Und hier ein Mann (ich) am Ziel seiner jahrzehntelangen Träume! „Unsere“ Schauenburg als Modell neben der Rekonstruktion von Alois Riedinger.  Der Traum eines jeden Lehrers (z.B. mir). Anschaulicher geht es nicht!

Andere Ansicht mit glücklicher Fügung. Modell und das wunderbare Gemälde von Alois aus gleichem Blickwinkel.

Das war's! 23 Monate Bauzeit, 857 einzeln gefertigte Teile – und viel Freude. Womit geht es weiter???....... Ach ja, Puppenschlösschen für Enkelin Mariella, Jugendstil....... oh Graus!  :))))))
                       

Freitag, 18. Oktober 2019

Ansicht vom Sporenberg

Blick vom Sporenberg über die Schauenburg hinweg in die Rheinebene. (Fotos zum Vergrößern anklicken)

Blick auf die Schauenburg mit dem aktuellen Arbeitsbereich.

Wenn das Wetter mitspielt, soll beim nächsten Einsatz an der vorderen Mauer über der Stein-bruchkante weiter gemauert werden.