Sonntag, 9. August 2020

Arbeitseinsatz am 8. August 2020

36 Grad im Schatten. Davon war beim Arbeitsplatz an der Vorburgmauer nichts zu spüren. Denn da gab´s keinen Schatten. Bereits zu Beginn des Einsatzes um 8.00 Uhr lag der Bereich voll in der Sonne. Und daran sollte sich bis zum Schluss (14.30 Uhr) nichts ändern. Trotzdem ist die Mauer ein schönes Stück gewachsen. Noch einmal mauern und der Bereich ist fertig. Schön!

Hier ein paar Fotos von Eugen:

Foto oben: Am Morgen begannen die Arbeiten mit dem Aufmauern der Außenschale.
Foto unten: Am Nachmittag konnte auch die Innenschale aufgemauert werden.
 Foto unten: Die letzten Handgriffe beim Nachfahren und -kehren der Fugen. 

Foto oben: Zeit zum Zusammenpacken.
Getränkeverbrauch des Maurers an diesem Tag: 6 x 1l Min-eralwasser + 1Bier = 6,33 Liter Flüssigkeit (und alles verschwitzt).       

Sonntag, 2. August 2020

Arbeitseinsatz am 28. Juli 2020


Die Schauenburger sind einiges an Vandalismus gewohnt - aber DAS hat allem die Krone aufgesetzt! 


Ein Bericht von Eugen Reinhard. 


Am letzten Arbeitseinsatz standen hauptsächlich Sicherungsarbeiten am Zugangsweg auf dem Wall auf dem Plan.
Ein besonderes Ereignis war, dass ein Wanderer mich fragte, ob uns Schubkarren fehlen würden. Ein Schubkarren würde auf dem Dach des Pavillons am Gefallenendenkmal bei der Strahlenburg in Schriesheim stehen. Daraufhin machte ich mich auf den Weg, diesen Hinweis zu überprüfen und wurde dahingehend bestätigt, dass es sich um einen unserer fehlenden Schubkarren handelt.
Mühsam holte ich den Schubkarren von der Dachspitze herunter. Der Schubkarren war stark verbogen und nicht mehr fahrbereit. Aber man konnte ihn reparieren.
Wer uns zu der zusätzlichen Arbeit verholfen hat, wissen wir leider nicht.  Sollte jemand auf seinem Grundstück einen weiteren Schubkarren finden, bitte melden!

Die Jung-Schauen-burger beim Befestigen des Weges über den Wall, der am Graben vorbei auf den Vorplatz führt.

Auch wenn nicht gemauert wurde, war der Betonmischer im Einsatz.
Das Einsatz-Team an diesem Samstag.

Sonntag, 12. Juli 2020

Arbeitseinsatz am 11. Juli 2020

Von 8.00 bis 15.00 Uhr dauerte der Arbeitseinsatz an diesem Samstag bei schwül-warmen Sommerwetter. Die Hauptkonzentration galt erneut dem Westende der Vorburgmauer (siehe vorangehenden Post). Die nachfolgenden Fotos von Eugen dokumentieren diese und andere Arbeiten.

Die Aussicht von diesem Arbeitsplatz ist großartig - aber Schatten "Fehl-anzeige". Immerhin: Hin und wieder zeigte eine Wolke Erbarmen.

Der Steinhaufen wird "gelichtet": Da große oder gar behauene Steine immer schwerer zu finden sind, wurden die kleinen Steine ausgemustert und die großen zur Seite geräumt. Der Maurer dankt!

Der eine sammelt die kleinen Steine, der andere sucht die großen.

Blick auf die Vorburgmauer. Deutlich erkennbar: die "Lücke" zwischen dem neu aufgemau-erten "Westende" und der östlichen Mauerhälfte. In ca. 3 Einsätzen sollte sie geschlossen sein.

Nicht weniger schweißtreibend als das Mauern: Der Transport der Speisschubkarren von der Arbeitshütte im Wald über den Wall, die Rampe aufwärts in die Burg hinauf und dann den schmalen Pfad in die Vorburg wieder abwärts.

"Wir machen den Weg frei!" Gleich an mehren Stellen wurde an diesem Samstag der Weg zur Burg ausgebessert:
- auf dem Wall (links)
- im Wald (links unten)
- auf dem Vorplatz (rechts unten)


 

Pause muss auch mal sein! Und wenn die beiden auch gerade nicht beim Arbeiten zu sehen, an dem Samstag haben sie genauso geschwitzt!

Geräumt und geebnet wurde auch der Bereich unmittelbar hinter der Vorburgmauer, so dass hier künftig der Speis zugefahren werden kann.












Foto unten: Blick auf das "Westende", das an diesem Samstag seine "Deckelung" erhielt. Hier kommt nichts mehr drauf.

Samstag, 27. Juni 2020

Arbeitseinsatz am 27. Juni 2020

Der zweite Einsatz nach dem Corona-Shutdown erfolgte in guter Besetzung bei schwül-warmen Wetter - ohne die befürchteten Gewitter. Die Arbeiten konzentrierten sich auf Ausräumarbeiten im Graben, Wegarbeiten, Grünschnitt und die Sicherung sowie Aufmauerung der Vorburgmauer nahe der Steinbruchgrenze.



Die Vorburgmauer

Die historische Funktion der Mauer, der an diesem Samstag das Hauptaugenmerk galt, ist nicht bekannt. Künftig soll sie als Brüstungsmauer zum Steinbruch dienen. Der nachfolgende Grundriss zeigt ihre Lage.

Blau markiert: die Vorburgmauer.
Rot markiert: das "Westende", das an diesem Samstag gesichert wurde. An dieser Stelle bricht die Mauer an der Steinbruchkante ab. Über die Fortsetzung kann nichts gesagt werden.


Der Blick von unten auf den Steinbruch zeigt das an diesem Samstag aufgemau-erte "Westende". Rechte daneben erhebt sich der angeknabberte "Zahn" der Schildmauer.



Die Trittfläche zwischen Mauer und Steinbruchkante ist stabil. Da der Abgrund jedoch unmittelbar hinter der Holzdiehle (links unten) klafft, erfolgten die Arbeiten sicher-heitshalber "am Seil". Hierfür wurde bereits im letzen Jahr eine Eisenkette als Halterung  eingemauert.


Noch kann von außen gemauert werden. Später muss auch die Außen-schale "von innen" gesetzt werden. Ein Gerüstbau an der Außenseite wäre zu aufwendig und aufgrund der schmalen Standfläche zu gefährlich.

Wenn der Speis fließt, ist der Maurer glücklich ... (auch wenn´s auf dem Foto nicht so aussieht).

Blick auf die Vorburgmauer über die Zwingermauer hinweg (rechts im Foto) vom Torweg aus.

Nach getaner Arbeit: Ein letzter Blick auf die Mauer.







Blick über den gesicherten Bereich der Vorburgmauer über die im letzten Jahr sanierte Zwingermauer zum "Zahn" der Schildmauer.

    

Sonntag, 21. Juni 2020

Arbeitseinsatz am 13. Juni 2020

 

Bericht vom 1. Arbeitseinsatz am 13. Juni 2020 


von Eugen Reinhard
Eigentlich sollte 2020  der 1. Arbeitseinsatz am 21. März  2020 sein, doch musste der 1. bis 6. Einsatz coronabedingt abgesagt werden.
Endlich wurden die Verordnungen am 9. Juni dahingehend gelockert, dass der für  den 13. Juni vorgesehene Arbeitseinsatz stattfinden konnte. Kurzfristig wurden alle aktiven Schauenburger darüber informiert.
Fast alle Mitarbeiter waren  schnell bereit, sich für diesen Tag frei zu nehmen und auf der Burg mitzuhelfen. So fanden sich 12 Mitarbeiter ein, um die Sicherungs- und Erhaltungsarbeiten dort fortzusetzen wo sie am 21. November 2019 beendet wurden.

Es standen nicht nur das Aufmauern und Sichern der total verwitterten und verfallenen noch vorhandenen Mauern im südlichen Vorburgbereich auf der Tagesordnung, sondern auch Freilegungsarbeiten und Grünschnitt der in den ersten 5 Monaten des Jahres  gewachsenen Hecken und Sträucher.

Nach einem erfolgreichen Arbeitseinsatz war gegen 15.00 Uhr Feierabend und alle Mitarbeiter freuten sich, dass der Anschluss an die Arbeiten 2019 -  trotz der langen Unterbrechung - so gut und erfolgreich gelungen war.

Mit Freude warten alle Schauenburger auf den nächsten Einsatz am 27. Juni 2020.

Die Mauer im Vorburgbereich oberhalb des Steinbruchs (rechts im Bild): An dieser Stelle brechen die Funda-mentreste ab. Ob die Mauer an die äußere Zwingermauer (links im Bild) angeschlossen hat, bleibt unklar.
Die Mauer im Vorburgbereich erreicht langsam ihre Endhöhe (= Brüstungshöhe).
Die Hälfte wäre geschafft: Links der Mitte ist die Mauer fertig, rechts der Mitte muss sie noch ein wenig "wachsen".



Samstag, 16. Mai 2020

Übergabe der Holzbrücke


Es war ein stiller "Festakt"- ganz anders als geplant. Eigentlich sollte die Einweihung der neuen Brücke mit einem Brückenfest für alle Bürgerinnen und Bürger verbunden werden. Aber in Zeiten von Corona ist das leider nicht möglich. Darum waren am Donnerstag, den 14. Mai, nur wenige Vertreter der Kommune, Presse und der ausführenden Firma zur "Übergabe der Brücke" anwesend.  


In einer kurzen Rede bedankte sich Bürgermseister David Faulhaber (links im Bild) bei der Arbeits-gemeinschaft Schauenburg für ihren Einsatz und bei allen, die sich für die Wiederherstellung der historischen Zuganssituation eingesetzt hatten. 
Auch äußerte er seine Hoffnung, dass die Arbeiten bald wieder fortgesetzt werden können.


Das Grußwort von Eugen Reinhard folgst nachstehend:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Herr Ullrich, Frau Busch, Herr Schiller, Herr Grüber.
Eigentlich haben wir uns alle die Übergabe der Brücke anders vorgestellt aber aus dem bekannten Grund war dies im Rahmen des geplanten Brückenfestes nicht möglich. Wir hoffen deshalb das Brückenfest zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können.
Heute möchte ich mich im Namen aller Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg bei Alt-Bürgermeister Hans Lorenz, bei Bürgermeister David Faulhaber, dem Gemeinderat, der einstimmig den Bau der Brücke beschlossen hat, bei Herrn Ullrich und Frau Busch vom Bauamt und Herrn Schiller von der Verwaltung die dazu beigetragen haben, dass die Brücke gebaut wurde, bedanken. Nicht zuletzt auch bei der Fa. Georg Grüber, die die Brücke, in Anlehnung an die alte Brücke gebaut hat.

Montag, 17. Februar 2020


"Brückenfest" am 1. Mai 2020




Ein Jahr nach der Sperrung der Brücke, weil tragende Hölzer schon nach 10 Jahren morsch und deshalb nicht mehr tragfähig waren, ist nun die neue Brücke nach ca. 5 Wochen wieder aufgebaut.
Da bei der alten Brücke, trotz aller Bemühungen der Gemeinde und der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg in den letzten Jahren die Genehmigung einer Überdachung zum Schutz des Holzes verweigert wurde und sicher auch in Zukunft keine Genehmigung erhalten würde, und man auch nicht wollte, dass die neue Brücke in ca. 10 Jahren dasselbe Schicksal erleidet, musste eine andere Lösung zum Schutz vor Feuchtigkeit gefunden werden.

Diese Lösung fand Zimmermeister Georg Grüber Holzbau in Schriesheim mit der Idee, die Lauffläche der Brücke als Flachdach auszu-bilden und auf diese Weise der Über-dachung die darunter liegenden tragenden Hölzer der Brücke vor Nässe zu schützen.
Außerdem wurde diesmal die Brücke mit feuchtigkeitsun-empfindlicherem Lärchenholz gebaut. 



Nach Aussage von Herrn Grüber soll die Brücke - bei entsprechender Pflege - 20 Jahre den Zugang zur Ruine Schauenburg gewährleisten.
Mittlerweile ist die Brücke begehbar,  jedoch erst am 1. Mai 2020 soll die Brücke im Rahmen eines Brückenfestes für die Besucher freigegeben werden.
Die Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg würden sich freuen, wenn an diesem Tag viele Besucher den Weg auf die Schauenburg finden würden.

Eugen Reinhard