Donnerstag, 12. September 2019

Arbeitseinsatz am 31. August 2019

Ein Bericht von Eugen Reinhard.

Am Samstag, dem 31.August 2019, dem letzten Arbeitseinsatz im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms der Gemeinde Dossenheim war das Interesse der Ferienkinder an den Sicherungsarbeiten nicht sehr groß. Wahrscheinlich lag es an der großen Hitze, dass nur ein Junge und ein Mädchen außer den fünf Ferienkindern, die schon seit dem Sommerferienprogramm 2018 Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg sind, am Sommer-Ferien-Programm der AGS teilnahmen.

Die zwei neuen Ferienkinder machten sich gleich an die Arbeit und unterstützten die Maurer bei der Errichtung der Rückwand des Brückenkellers zur Sicherung durch eine Trockenmauer.
Unser Bürgermeister, Herr Faulhaber, der den Schauenburgern seine Mithilfe bei einem Arbeitseinsatz zugesagt hatte, war gekommen und überzeugte sich selbst von dem zentnerschweren Gewicht mancher Mauersteine, indem er Steine bei-schleppte und in der Trockenmauer selbst vermauerte.

Der Vorsitzende Steffen Schmitt, Helmut Groß und Klaus Matitschka waren gekommen die neue Fahne auf der Burg zu hissen.

Wegen der großen Hitze mussten die Schauenburger den Arbeitseinsatz nach der Mittagspause beenden. Trotzdem lag ein erfolgreicher Arbeitseinsatz hinter uns.

Die Schauenburger Ferienkinder.






Die Schauenburg als Ruinenmodell im Jahr 2018

Ein Beitrag von Ludwig Weiser   -   Teil 11


„Probestehen“ der vor einem Jahr gebauten Brücke. Was war ich stolz, dass alles (bis auf 2 mm) gepasst hat! Aber rechts davon gibt es noch viel „Arbeit“.....


…..nämlich den Bau von Wall und Graben. Hier die Nordseite im konstruktiven Aufbau.
                       
Natürlich wurde mal wieder kräftig geschäumt! Die schwarzen Stifte markieren mir die Grabensohle. Aufgeschäumt kann ich diese nicht mehr messen.


Nach Beschnitt und Vergipsung sieht alles schon viel manierlicher aus.
                       

Was hier aussieht wie eine moderne Autobahnbrücke ist nur die Unterkonstruktion des Walls um die Nordseite der Burg. Am liebsten würde ich es so lassen... J

Und wieder schäumen. Das Brett bildet sozusagen einen Schnitt durch den anstehenden Berg. Man kann auch den Verlauf des Wallweges gut erkennen.

„Der wird doch noch einmal fertig werden! - Hier, der Brückenbereich sieht schon ziemlich fertig aus.

Das Mittelteil von Wall und Graben......

und ein Stückchen Vorplatz mit Bänken.

Und, da ich gerade besonders gute Laune hatte, wurde der Vorplatz fertiggemacht.

Noch einmal Vorplatz. Dem aufmerksamen Betrachter (Peter, Andreas) wird mit Sicherheit nicht nicht entgehen, dass noch der Höhenmesspunkt 267,1 und das Efeu am Zaun fehlt. Bald geht es weiter!                                                   

Dienstag, 20. August 2019

Arbeitseinsatz am 17. August 2019

Der Haupteinsatzbereich an diesem Samstag war der Brückenkeller der vermuteten Wippbrücke. Das nachstehende Foto zeigt den zur Grabenseite hin offenen Brückenkeller. Unklar ist die Situation im hinteren Bereich. Die spärlichen Reste legen den Schluss nahe, dass der Brückenkeller zur Burgseite hin nicht durch eine senkrecht stehende Wand begrenzt war, sondern durch mindestens zwei, wenn nicht drei oder vier versetzt aufeinander stehenden Mauern. Spiegeln die versetzt aufeinander stehenden Mauern den Schwungbereich des hinteren Teils der Wippbrücke?

Blick in den Brückenkeller mit Resten der rück-seitigen Mauer(n). Das Eingangsniveau befand sich in etwa auf Höhe des linken Fundamentstumpfs.
(Foto: Ludwig)


Vor dem Aufmauern wurde der hintere Bereich freigeräumt und gefegt. (Foto: Ludwig)


Die roten Pfeile markieren rausragende Steine, die auf eine Verzahnung hinweisen. Sie passen zu der "zweiten" etwas zurück-gesetzten Rückwand, die in Resten noch erhalten war. Da über den roten Pfeilen keine weitere Verzahnung erkennbar ist, könnte hier eine "dritte" zurückgesetzte Wand angeschlossen haben. (Foto: Eugen)

Auch am Weg über den Wall wurde wieder gearbeitet. (Foto: Eugen)

Mittagspause! (Foto: Eugen)


Mittwoch, 14. August 2019

Die Schauenburg als Ruinenmodell im Jahr 2018


Ein Beitrag von Ludwig Weiser   -   Teil 10

Beitrag 9 endete am Wachhaus. Bevor es weitergehen konnte musste erst einmal eine Grundlage geschaffen werden die auch übrige Burgteile wie östl. Zwinger mit Tortürmen, Wall und Graben usw. aufnehmen konnte.

Auf diese Basis wurde das bisherige Modell aufgeleimt. Die Kurven links zeigen den Verlauf des Walls; links Mitte sind die Grundzeichnungen des östlichen Zwingers zu erkennen.
                       
Hier sind das sog. Tonrohrelager (A. Ridinger) und ein Teil der Zwingermauer schon verbaut.


Aus diesen Teilen soll die Wasserstelle (A.Ridinger) entstehen.
                       

Die Wasserstelle im Bau …...

…...und im Modell

Zwischenzeitlich wurde das Gelände geschäumt, so dass.........
                       
….man auf dieser Aufnahme schon den fast fertigen Zwingerbereich sehen kann.

Was fehlt sind nur noch die Tortürme – hier beim Bau.....

...und  beim „Probestehen“ im Modell

So sieht das Ganze dem Original schon sehr ähnlich – meine ich.

Empfehlenswert ist der Vergleich dieses Bildes mit dem zweiten! Wie ich den noch vorhandenen Platz ausgefüllt habe  :))  kommt im nächsten Beitrag.

Montag, 5. August 2019

Arbeitseinsatz am 3. August 2019


Der Regen stand nicht auf dem Plan - war aber auch nur von kurzer Dauer, so dass mit leichter Verspätung die Arbeiten um 9.00 Uhr beginnen konnten. 

Im Fokus stand der Brückenkeller, der vor dem Bau der neuen Brücke gesichert werden soll. Mühsam war die Arbeit. Stein um Stein musste herangetragen werden. Und auch der Mörtel musste Eimer für Eimer auf der einen Seite die Graben-böschung herunter getragen und auf der anderen Seite wieder hinauf getragen werden. Noch ein Einsatz bleibt, um die Arbeiten hier abzuschließen.


Und auch der Burgweg musste ausgebessert werden. 
Durch Starkregen war er sehr ausgeflößt, wie am Bildrand unten rechts zu erkennen ist.

Na, wer sagt´s denn: Nachdem der Weg gesichert war, konnte auch die Sonne wieder strahlen.

Die Jung-Schauenburger bei der Ausbesserung des Burgweges, der vom Tal herauf zur Brücke führt bzw. zu dem Ort, an dem sich diese bald wieder befinden soll.

Blick über die fehlende Brücke hinüber zum Torbau mit dem Brückenkeller.

Und noch ein Jung-Schauenburger beim Verladen von Sandsteinen in den "Motjab" (Kipplader).

Gruppenfoto nach dem Mittagessen.

Dienstag, 23. Juli 2019

Arbeitseinsatz am 20. Juli 2019





Freilegung des Brückenkellers 
auf der Ruine Schauenburg



Seit einem Jahr ist die Brücke über den Burggraben gesperrt und  sollte repariert  und einzelne, angefaulte Hölzer sollten ausgewechselt werden. Nachdem Fachleute sahen, dass die alte Brücke über den Burggraben nicht mehr zu reparieren war, weil tragende Hölzer zu stark angefault und morsch waren, musste sie ganz abgebrochen werden.
Der Baubeginn der neuen Brücke über den Burggraben steht  unmittelbar bevor. Deshalb mussten die Mitarbeiter der AG Schauenburg die nötigen Vorarbeiten machen.

Da man davon ausgeht, dass es sich bei der Schauenburgbrücke um eine Kipp- oder Wippbrücke  handelt, musste der Brückenkeller zwischen den Brückenturmstümpfen freigelegt werden, dass bei einem der nächsten Arbeitseinsätze der noch teilweise vorhandene Brückenkeller gesichert und dadurch auch erhalten werden kann.

Bürgermeister Faulhaber hatte an diesem Einsatztag seinen Besuch angesagt. Bei fast zu heißem Wetter informierte ihn der Leiter der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg, Eugen Reinhard, über die Sicherungs- und Erhaltungsarbeiten der letzten 38 Jahre und über die noch geplanten Arbeiten in den nächsten Jahren.
Eugen Reinhard stellte Herrn Faulhaber die Mitarbeiter vor.  In Gesprächen mit den „Schauenburgern“  stellte Herr Faulhaber fest, dass alle Mitarbeiter, sowohl die langjährigen, als auch die jungen Mitarbeiter als Grund ihres Engagements für die Ruine Schauenburg  Freude und Interesse an der Sicherung und Erhaltung nannten.

Während  der Mittagspause beim Essen von belegten Brötchen oder Döner sowie beim Nachtisch beim Verzehr von einem von der Bäckerei Sommer gespendeten Nusskranz, unterhielt man sich über Ereignisse der letzten Jahre.
Nach ca. 3 Stunden Information verabschiedete sich Herr Bürgermeister Faulhaber mit dem Eindruck eine gut funktionierende Gruppe besucht zu haben.
Für die Arbeitsgemeinschaft Schauenburg gingen die Freilegungsarbeiten nochmals 2 Stunden weiter bis die Hitze wirklich zu groß war und wir etwas früher Feierabend machen mussten.

Eugen Reinhard