Darüber hinaus konnten an diesem Samstag auch die längst überfälligen "Korrekturarbeiten" an einem in den 80er Jahren fälschlicherweise als Strebepfeiler aufgemauerten Fundamentsockel an der Außenseite des so genannten "Wirtschaftsgebäudes" beginnen. Wie sich im Zuge der späteren Arbeiten herausstellte, handelt es sich dabei um die Reste einer an die Umfassungsmauer anschließende Mauer, die bislang auf keinem der bekannten Grundrisse verzeichnet ist (weitere Infos gibt es HIER).
Die innere Zwingermauer nach ihrer Fertigstellung. Die kleinen dunklen Löcher markieren Rückzugsorte für Eidechsen und Insekten. In diesen Bereichen wurden in der Mauer bewusst Hohlräume angelegt (Steinschichtungen ohne Speis).
Der Hangschutt oberhalb der inneren Zwingermauer bietet zwar keine verborgenen Schätze, dafür aber eine ganze Menge Steine (überwiegend Bruchsteinen), die dringend für die weiteren Arbeiten benötig werden.
Blick auf die innere Zwingermauer und auf die Rückwand des "Torwärterhäuschens", das gerade seinen "Abdecklung" (letzte wasserableitende Schicht) erhält.
Blick in das "Torwärterhäuschen". Die Vorderwand war nicht gemauert. Große Sandstein-platten, die sich auf dem Boden erhalten haben, dienten mutmaßlich als Balkenauflager für eine Fachwerk-konstruktion.
Die "Nahtstelle" zwischen der Rückwand des "Torwärterhäuschens" und der von der Kernburg herab laufenden Außenmauer. Die Rückwand ist unverfugt gegen die Außenmauer gesetzt worden.
Blick auf die sich von der Kernburg herab ziehende Außenmauer (hervorgehoben durch Bildbearbeitung). Deutlich sind die Deformationen der Fundamente zu erkennen.
Die Fundamentreste der Außenmauer von der Brück aus fotogafiert.
Grundriss (Ausschnitt)
rot: "Mauerpfeiler" (bereits auf Plänen verzeichnet)
blau (dunkel): nachgewiesenes Mauerwerk (bislang auf keinem Plan verzeichnet)
hellblau: ergänzter Mauerverlauf
Gruppenfoto (ohne Eugen und Dierk):
Die Jugend hat´s mal wieder rausgerissen! Echt stark!
Alle Fotos: E. Reinhard
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