Dienstag, 10. Dezember 2019
Jahresabschluss 2019
von Eugen Reinhard, Leiter der AGS.
Am Samstag, dem 23. November waren, wie jedes Jahr, die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg und des Heimatmuseums von der Gemeinde zum Jahresabschlussessen in die Museumsscheune eingeladen.
Schon am frühen Nachmittag hatten die Schauenburger zu einer Wanderung zur Fundstelle der keltischen Handschiebemühlen eingeladen.
Knut Hüneke, der diese Handschiebe-mühlen entdeckt hatte, führte die Gruppe zu den Produktionsstätten dieser wegen ihrer Form sogenannten "Napoleonshüte". Er erklärte uns, wie diese vor ca. 2500 Jahren aus speziellem Porphyrgestein bearbeitet und hergestellt wurden. Nach dieser interessanten, lehrreichen Führung machten wir uns vom Kirchberg über den Steckelbergshauptweg mit einem Abstecher zur Klause, auf den Weg zum Heimatmuseum.
Um 18.00 Uhr traf man sich zum Essen in der Museums-scheuer. In einer kurzen Rede informierte Eugen Reinhard die Gäste über die Sicherungs- und Erhaltungs-arbeiten der letzten Jahre und was außer dem Bau der neuen Brücke über den Burggraben 2020 an Sicherungs-arbeiten noch geplant ist.
Mit dem Dank an die Gemeinde für die Einladung, dem Dank an alle Mitarbeiter, dem besonderen Dank an Ludwig Weiser für das von ihm als Leihgabe an das Heimatmuseum gefertigten maßstabgetreuen Modells im derzeitigen Zustand der Ruine Schauenburg, schloss Eugen Reinhard seine Rede. Anschließend dankte Hermann Fischer, der Leiter der Museumsgruppe, seinen Mitarbeiterinnen für ihre Arbeit im Museum.
Bürgermeister David Faulhaber dankte persönlich und im Namen des Gemeinderats allen ehrenamtlichen Mitarbeitern des Heimatvereins für die geleistete Arbeit und versprach auch weiterhin das Ehrenamt zu unterstützen.
Mittlerweile war es Zeit, das Buffet zu eröffnen.
Nach dem guten reichhaltigen Abendessen zeigte Hermann Fischer einen Film über die Arbeit im Steinbruch Vatter und einen zweiten Film über die Sicherung- und Erhaltungsarbeiten der Ruine Schauenburg vor 25 Jahren.
Bei guten Gesprächen, in der Gewissheit einen schönen unterhaltsamen Abend verbracht zu haben, endete der Jahresabschlussabend.
Sonntag, 10. November 2019
Arbeitseinsatz am 26. Oktober 2019
Eigentlich sollte am 9. November noch einmal auf der Burg gearbeitet werden. Aufgrund der schlechten Wetterentwicklung (Regen, Regen, Regen ...) wurde jedoch der Einsatz am 26. Oktober zum letzten Einsatz im laufenden Jahr. Im März 2020 geht´s weiter.
Nachstehend ein paar Fotos von Eugen, die den letzten Jahreseinsatz dokumentieren:
Wow! das war noch mal ein Wetter!
Davon bitte mehr!
Die untere Mauer, die später einmal die Funktion einer Brüstungsmauer vor der Steinbruchkante erfüllen soll, beginnt wieder zu wachsen.
Von hier kommt der Speis.

Am Nachmittag ist bereits ein ordent-liches Stück Mauer dazugewachsen.
Sogar die Abdecklung (letzte Steinschicht) konnte teilweise gesetzt werden (links vom Maurer).
Das Ergebnis dieses Arbeitstages.
Nachstehend ein paar Fotos von Eugen, die den letzten Jahreseinsatz dokumentieren:
Wow! das war noch mal ein Wetter!
Davon bitte mehr!
Die untere Mauer, die später einmal die Funktion einer Brüstungsmauer vor der Steinbruchkante erfüllen soll, beginnt wieder zu wachsen.
Von hier kommt der Speis.
Am Nachmittag ist bereits ein ordent-liches Stück Mauer dazugewachsen.
Sogar die Abdecklung (letzte Steinschicht) konnte teilweise gesetzt werden (links vom Maurer).
Das Ergebnis dieses Arbeitstages.
Sonntag, 20. Oktober 2019
Modell der Ruine Schauenburg, Stand 2018
Ein Beitrag von Ludwig Weiser -
Teil 13
Wegen der Phantasie zum letzten Bild in Beitrag 12: Meine
Nachbarn mutmaßten, dass ich mir einen kleinen Flügel bauen wolle. Die kennen
mich und trauen mir sowas zu!
Aber nein! Jetzt sieht man es. Der aus beförderungstech-nischen Gründen nötige zweite Teil des „Schlossbruches“. Mal
wieder aufgeschäumt.....
….... und hier schon teilweise vergipst.
Die Gipserei ist beendet. Deutlich kann man die Teile
unterscheiden.
Eins, zwei drei – keine Zauberei! Aber viel Arbeit.
Schlossbruch in Farbe mit Bewuchs.
Anderer Blickwinkel. Leider ist die Beleuchtung miserabel.
Den alten Besucherweg mussten wir absperren.
Im Modell heißt
das: Aus Fliegengitter Stahlmatten machen!
Das Ganze ist hier fertig. Rechts sieht man einen Gebäuderest.
Ob wir den je sichern? Aber ich kenne ja unseren Dierk.
Die Sicherungsmatten auf dem ursprünglichen Burgweg.
Die Aufnahme gefällt mir, weil es wirklich so aussieht.
Noch ein Büschlein hier, ein Steinhäufchen dort..... Übrigens an der Mauer die Dierk im letzten
Blog-Beitrag angekündigt hat.
Und hier ein Mann (ich) am Ziel seiner jahrzehntelangen
Träume! „Unsere“ Schauenburg als Modell neben der Rekonstruktion von Alois
Riedinger. Der Traum eines jeden Lehrers
(z.B. mir). Anschaulicher geht es nicht!
Andere Ansicht mit glücklicher Fügung. Modell und das
wunderbare Gemälde von Alois aus gleichem Blickwinkel.
Das war's! 23 Monate Bauzeit, 857 einzeln gefertigte Teile –
und viel Freude. Womit geht es weiter???....... Ach ja, Puppenschlösschen für
Enkelin Mariella, Jugendstil....... oh Graus!
:))))))
Freitag, 18. Oktober 2019
Ansicht vom Sporenberg
Blick vom Sporenberg über die Schauenburg hinweg in die Rheinebene. (Fotos zum Vergrößern anklicken)
Blick auf die Schauenburg mit dem aktuellen Arbeitsbereich.
Wenn das Wetter mitspielt, soll beim nächsten Einsatz an der vorderen Mauer über der Stein-bruchkante weiter gemauert werden.
Blick auf die Schauenburg mit dem aktuellen Arbeitsbereich.
Wenn das Wetter mitspielt, soll beim nächsten Einsatz an der vorderen Mauer über der Stein-bruchkante weiter gemauert werden.
Arbeitseinsatz am 12. Oktober 2019
Grünschnitt und Freilegungsarbeiten standen an diesem Samstag auf dem Programm. Dabei sorgte ein Überraschungsfund von Eugens Enkel Oskar für Aufsehen: Im Graben fand er den Würfel eines mittelalterlichen Würfelspiels.
Bis heute funktionsfähig! Damit kann künftig ausgeknobelt werden, wer das Essen holen muss.
Bis heute funktionsfähig! Damit kann künftig ausgeknobelt werden, wer das Essen holen muss.
Montag, 7. Oktober 2019
Arbeitseinsatz am 28. September 2019
Gemauert wurde nichts. Aber gearbeitet wurde dennoch viel. Mit Rasenmäher und Rasentrimmer wurden die Grasflächen gemäht. Mit dem "Motjap" wurde Verwit-terungsschutt aus dem Burggraben transportiert. Und mit Hilfe großer Steine wurde eine provisorische Treppe als Zugang in den Burghof angelegt. Diese Treppe führt zwar quasi "mitten durchs Wohnzimmer", aber solange die Brücke nicht wieder errichtet ist, kann leider kein Zugang über den historischen Burgweg erfolgen.
Ludwig mäht die aufge-schüttete Terrasse auf der Westseite der Burg. Ursprünglich zog sich hier der Graben um die Burg.
Die Aufschüttung erfolgte vermutlich im Zusammen-hang mit dem Porphyrabbau im Schlossbruch.
... und wo der Rasenmäher nicht hinkommt, kommt Patrick mit dem Trimmer.
Nachstehend ein paar Fotos von Eugen:
Die Aufschüttung erfolgte vermutlich im Zusammen-hang mit dem Porphyrabbau im Schlossbruch.
... und wo der Rasenmäher nicht hinkommt, kommt Patrick mit dem Trimmer.
Mittagspause!
Der provisorische Zugang in die Kernburg entsteht. Ursprünglich stand hier ein Gebäude, von dem sich nicht mal mehr Grund-mauern erhalten haben.Montag, 23. September 2019
Arbeitseinsatz am 14. September 2019
Nein, der Kerwesamstag in Dossenheim ist nicht der perfekte Termin für einen Arbeitseinsatz. Doch trotz Kerwe, einige Unentwegte legten auch an diesem Tag Hand an, wie die Fotos von Eugen belegen:
Freilegungsarbeiten neben der Brückenrampe auf der Bergseite.
Deutlich zu erkennen: Die mittelalterliche Pflasterung dieses Bereiches.
Kein aktueller Arbeitsbereich.
Aber eine schöne Aufnahme:
Die äußere Umfassungsmauer mit Schießscharte über dem Graben.
Ansicht der Schauenburg von der Wanderhütte aus.
Freilegungsarbeiten neben der Brückenrampe auf der Bergseite.
Deutlich zu erkennen: Die mittelalterliche Pflasterung dieses Bereiches.
Kein aktueller Arbeitsbereich.
Aber eine schöne Aufnahme:
Die äußere Umfassungsmauer mit Schießscharte über dem Graben.
Ansicht der Schauenburg von der Wanderhütte aus.
Modell der Ruine Schauenburg, Stand 2018
Ein Beitrag von Ludwig Weiser -
Teil 12
Die Bilder im letzten Beitrag zeigten das Modell noch im
Bauzustand. Jetzt ist es in großen Teilen fertig. Gras wurde gesät, Originallaub
gestreut und 61 Bäume(= 27 m Kupferkabel!) gepflanzt.
Brücke und Hütte
Ein fast romantischer Blick auf unseren „Arbeitsbereich“.
Wie viele ungezählte Kubikmeter Mörtel wurden hier angemacht!
Im Hintergrund sieht man die Burg
Blick aus Süden
Und ein großer Schritt zurück – es fehlt ja noch der
Steinbruch. Hier der Vorplatz mit „Fels“. Schaum …...
…...wohin das Auge blickt. Der“ Fels“ aus südlicher
Richtung.
Grob in Form gebracht sieht es schon besser aus. Den
Steinbruch zu formen ist sehr schwierig da ich nur Einzelbilder auswerten kann.
Der „Überblick“ fehlt.
Und hier ist alles schon gespachtelt.
Aus technischen Gründen musste ich den Burgsteinbruch teilen.
Mit fachkun-digem Blick betrachtet Katzendame Tiger die Entstehung des zweiten
Steinbruch-teils. Tiger hat 18 Jahre Modellbauer-fahrung !!!!
Ich überlasse es der Phantasie des Betrachters hier einen
Steinbruch zu sehen. Aber der wird schon – bis zum nächsten Mal.
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