Sonntag, 21. Februar 2016

Es geht wieder los! Schauenburger starten ins 35. Arbeitsjahr!

Der 1. offizielle Arbeitseinsatz der AG Schauenburg soll dieses Jahr am Samstag, dem 05. März 2016 auf der Ruine Schauenburg stattfinden.
Ein ereignisreiches Jahr, mit der 1250 Jahrfeier der Ersterwähnung von Dossenheim im Lorscher Codex und den Veranstaltungen Besuch im Mittelalter“ auf der Ruine Schauenburg am 16. und 17. Juli und der „Tag des Offenen Denkmals“ am 11. September, liegen vor uns. Es gibt also für die Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg außer den Sicherungs- und Erhaltungsarbeiten eine Menge zu tun.  Arbeitsbeginn ist wie immer um 8.00 Uhr. Danach geht es im 14 tägigen Rhythmus weiter. Anders gesagt: Einsatz ist immer am Samstag einer ungeraden Kalenderwoche.
Wer mitarbeiten oder vielleicht auch erst mal in die Arbeiten  nur „reinschnuppern“ will, ist herzlich willkommen. Außer Interesse für die Ruine  Schauenburg und die Sicherungs- und Erhaltungsarbeiten, Arbeitskleidung und feste Schuhe ist nichts mitzubringen.
Ich hoffe, dass die Arbeitsgemeinschaft Schauenburg auch 2016 eine schlagkräftige Truppe stellt. Sollten auch in diesem Jahr die jungen Mitarbeiter, wie in den letzten Jahren, weiterhin Zeit und Interesse an den Sicherungs-und Erhaltungsarbeiten auf der Ruine Schauenburg haben, bin ich zuversichtlich, dass wir die Arbeit erfolgreich fortsetzen können.
Sollte am 05. März der 1. Arbeitseinsatz wetterbedingt nicht möglich sein, wird  der 1. Arbeitseinsatz um 2 Wochen auf den 19. März verschoben.


Eugen Reinhard  

Dienstag, 12. Januar 2016

Dossenheimer Klause

Bereits 2012 hatten zwei Schauenburger die Erhaltung der Dossenheimer Klause in die Hand genommen, um das Denkmal vor der Zerstörung zu bewahren und wieder für Wanderer zugänglich zu machen. Mittlerweile sind die "Früchte" ihres Schaffens deutlich zu sehen, wie die beiden folgenden Fotos belegen. Ein mystischer Ort!

Sonntag, 8. November 2015

Arbeitseinsatz am 7. November 2015

20 Grad beim letzten Jahreseinsatz im November - das gab´s noch nie! Dazu die feuchte Luft - das brachte die Schauenburger ganz schön ins Schwitzen! 
Aber es hat sich gelohnt. Während Eugen die Mauerausbrüche im Bereich der einzigen erhaltenen Schießscharte schloss, konnte das übrige Team die äußere Mauer des Torzwingers (im Folgenden nur "Zwingermauer" genannt) zur Steinbruchkante hin freilegen.

Hier die Arbeitsbereiche im Überblick:


AB1: Die Ausbrüche im Bereich der Schießscharte, die bereits in den 80er Jahren von der Schauenburg-AB saniert wurde.

Foto unten: Die Schießscharte nach Schließung der Ausbrüche und Fugen.


AB2: Das nachfolgende Foto zeigt die Zwingermauer nach den Freilegungsarbeiten am Samstag. 

Im Bereich "A" ist die Zwingermauer noch gut erhalten. Die Außenschale ragt noch bis zu über 3m in die Höhe. Im hinteren Bereich "C" ist die Außenschale weitgehend "verschliffen" und nur noch in den unteren Schichten erhalten. Der mit "D" markierte Mauerzug sitzt auf einer neuzeitlichen Betonplatte über dem Steinbruch auf und wurde in den 30er Jahren rekonstruiert. Der Fundamentrest "B" deutet auf einen Strebepfeiler hin. Bereits auf älteren Plänen (siehe Plan oben) ist er verzeichnet.


B: der Rest des mutmaßlichen Strebe- bzw. Stützpfeilers.

Andreas begutachtet den Fundamentrest mit der glatten Abmauerung.

C: die Zwingermauer im weiteren Verlauf ("rechts" vom "Strebepfeiler")


Peter, Andreas und Marian bei den Freilegungsarbeiten.

Geschafft!

Sonntag, 25. Oktober 2015

Arbeitseinsatz am 24. Oktober 2015

Der goldene Herbst machte an diesem Samstag seinem Name alle Ehre! Was für ein grandioses farbenfrohes Wetter nach der trüb-kalten Witterung der vergangenen Tage und Wochen! Die Fotos von Eugen spiegeln die Stimmung wider.


Endlich ist es geschafft! Der "Anschluss" der Vorburg an die Hauptburg "steht" und die Sanierung der Umfassungsmauer ist in diesem Bereich abgeschlossen. Damit ist die lang erstrebte "Geschlossenheit" der Burganlage wieder hergestellt.

Foto links: Ansicht der fertig gestellten Umfassungsmauer von der Brücke aus.










Nicht ganz - aber fast konnte auch der talseitige Abschnitt der Umfassungsmauer fertig gestellt werden. Lediglich der "Deckel" (letzte Steinschicht mit Wölbung zum besseren Abfluss von Regenwasser) fehlt noch auf ein paar Metern Länger in Richtung Steinbruchkante. Ein schöner Erfolg!


Jetzt nur noch den "Deckel" drauf!






Der beste Maurer ist nichts nütze, wenn die Zuarbeit nicht funktioniert. Darum sind diese Herren hier (Foto links und Foto unten) besonders wichtig! Sie sorgen dafür, dass der Speis "läuft" und die Steine "kommen". 

Guten morgen!
Ein Siebenschläfer grüßt Eugen beim Öffnen der Tür zum Baucontainer. Zum Glück hatte er einen Foto dabei!

Sonntag, 11. Oktober 2015

Arbeitseinsatz am 10. Oktober 2015


"Fast" ist leider nicht "ganz". Und so wird es wohl noch einen Arbeitseinsatz brauchen, bis die äußere Umfassungs-mauer oberhalb der Brücke "fertig" ist. Aber das Ziel ist dicht vor Augen. Das Foto links zeigt die Mauer.




Das Einsatzteam an diesem Samstag.
















Foto unten: Aufnahme der Schauenburg vom Steinbruch Vatter aus. 
Eine seltene Ansicht, die wir Eugen verdanken.

Montag, 28. September 2015

Arbeitseinsatz am 26. September 2015

Wer oder was ist Motjap?

A Ein asiatischer Rapper?
B Eine thailändische Speise?
C Ein neues Egoshooter-PC-Spiel?

Alles falsch! Ein Motjab ist ein Motor-Japaner (auch Vorderkipper genannt), und er ist verdammt wichtig für die Arbeit auf der Schauenburg. Es sei denn, man möchte jeden Stein von A nach B mit der Hand transportieren. Darum will er gut und fachmännisch gewartet sein. Siehe Bild links (Foto: E. Reinhard).

Doch auch wenn sich der "Motjab"  in der Wartung befand, ging es an diesem Samstag vorwärts bzw. "aufwärts".

Das Foto rechts zeigt Eugen bei der Aufmauerung der äußeren Umfassungsmauer oberhalb der Brücke (Foto: L. Weiser).

Das Foto links zeigt die Aufmauerungen von Dierk an der äußeren Umfassungsmauer (talseitig).

Der im Foto erfasste Bereich ist im Grundriss rot markiert (Foto: E. Reinhard).


Blick von der Waldhütte auf Brücke und Vorburg (Foto: L. Weiser).





Spannend: "Rechts" der Brückenrampe traten wenige Zenti-meter unter dem Bodenniveau Bodenplatten zutage. Vermutlich war hier ein Wassersammel-platz. Jetzt kommt es drauf an, die Boden-platten schnellst-möglich mit Erde zu bedecken und so vor der Zerstörung zu bewahren (Foto: E. Reinhard)


Unsere Jung-Schauenburger bei der (scheinbar sehr amüsanten) Arbeit
(Foto: E. Reinhard).




Gruppenfoto nach dem Essen mit fast allen Schauen-burgern, die an diesem Tag, den Weg auf ihre Burg fanden (Foto: ?)

Sonntag, 13. September 2015

Arbeitseinsatz am 12. September 2015

Nachdem die letzten Arbeitseinsätze ein wenig unter der extremen Hitze und der urlaubsbedingten Abwesenheit des ein oder anderen "Schauenburgers" gelitten hatten, ging es an diesem Samstag bei angenehm warmen Temperaturen in guter Besetzung wieder mit "voller Kraft voraus".

Einsatzgebiete waren der Burgraben ("Grünschnitt" am Felsen), die äußere Umfassungsmauer oberhalb der Brücke sowie der talseitige untere Abschnitt der äußeren Umfassungsmauer.

Die folgenden Fotos zeigen die Arbeiten an der Umfassungsmauer oberhalb der Brücke.




Die beiden nächsten Fotos zeigen den talseitigen Abschnitt der Umfassungsmauer. Die Außenseite (Außenschale) weist nach diesem Arbeitseinsatz nahezu Endhöhe auf. Bis jedoch auch die Innenschale und das Füllmauerwerk "oben" sind, wird die Mauer noch viel Material verschlucken:


Ein "neuer" Schauenburger bei der schweiß-treibenden Arbeit der Speiszufuhr und -verteilung.
Das Foto täuscht: Ruhepausen gab es an diesem Samstag kaum. Und am Nachmittag wurd´s auch noch einmal richtig warm.


Bei der Mittagspause