Montag, 18. September 2017

Arbeitseinsatz am 17. September

Wer hätt´s gedacht? Voller Einsatz am Kerwewochenende! Die Bilder belegen´s:

Die Zwingermauer wächst weiter. Im nächsten Jahr soll sie Brüstungshöhe erreichen, so dass der improvisierte Zaun aus Stahlmatten verschwinden kann.
     



 

Sonntag, 3. September 2017

Arbeitseinsatz am 2. September 2017

Es war ein gelungener Einsatz, bei dem die äußere Torzwingermauer um mehrere Steinlagen auf beachtlicher Länge gewachsen ist - auch dank des Einsatzes der Kinder vom Ferienprogramm, die mit großem Eifer Steine transportiert und ein wenig gemauert haben.

Wo in Zukunft wieder die Mauer als Brüstung dienen soll, wurde der Weg bislang von Stahlgittern gesichert, die an senkrecht einbe-tonierten Eisenschienen befestigt waren. Eine dieser Schienen musste am Samstag aus Gründen der Sicherheit (sie war untergraben) entfernt werden und fand so ihren Weg in die Mauer. Der Stabilität kann´s nur nützen!
Während "oben" gemauert wird, wird "unten" bereits das nächste Gerüst geplant. Da der Boden ein großes Gefälle aufweist, ist die Fantasie des Gerüstbauers gefragt.
Auch die Waldhütte gegenüber der Ruine wurde für Wanderer renoviert und wieder hergerichtet.

Wo liegt der passende Stein?
Die Nachwuchs-Schauenburger waren eifrig im Einsatz und sorgten für den gewünschten "Materialfluss".
Die Auswahl mag groß aussehen, doch für die Arbeiten an der Zwingermauer reichen diese Steine nicht annähernd.

Nach dem Mittagessen werden die letzten Steine gesetzt.

Zehn Sack Zement zu je 40 Kilogramm wurden an diesem Tag vermauert. Dazu noch Sand, Wasser, Steine ... das gibt ein ordentliches Gewicht!
Gesamtansicht der äußeren Zwingermauer.
Feierabend! Jetzt muss nur noch der Bauzaun geschlossen, die Arbeitstelle abgesichert und das Material verstaut werden. 
In zwei Wochen geht´s weiter!

Samstag, 26. August 2017

Arbeitseinsatz am 19. August 2017

... und weiter ging´s mit den Arbeiten an der äußeren Torzwingermauer.

Der untere Fundamentbereich der Mauer ist gesichert. Ab jetzt geht´s nur noch mit Gerüst weiter.
Rot umrandet: Geringe Fundamentreste unbekannter Funktion (werden demnächst wieder unter der Erde verschwinden).

Blau umrandet: Mittelalterliche Putzreste an der Zwingermauer.

PAUSE!

Die äußere Zwingermauer "von oben".

Montag, 14. August 2017

!!! BRÜCKE GESPERRT !!!

Vor fast 10 Jahren wurde von der AG Schauenburg in Zusammenarbeit mit dem Zimmergeschäft Georg Grüber Holzbau GmbH in Schriesheim, drei Wandergesellen der „ Freien Vogtländer “ und den Auszubildenden im Zimmerhandwerk der Theodor Frey Schule in Eberbach eine Holzbrücke über den Burggraben errichtet, um die historische Zugangssituation für Besucher erfahrbar zu machen.

Das bereits vor 10 Jahren geplante
und vergeblich beantragte Holzdach
Seit fast 10 Jahren bemüht sich die AG Schauenburg und die Gemeinde Dossenheim um die Erweiterung der Genehmigung der Holzbrücke um ein leichtes Holzdach, um die Hölzer der Brücke vor allzu großer Nässe zu schützen und damit die Lebensdauer der Brücke zu verlängern. Doch diese Genehmigung wird seit Jahren von der zuständigen Behörde mit der Begründung einer zu großer Dominanz der Brücke und einer „Verschandelung“ der Natur abgelehnt. So kam es, wie es kommen musste, dass nach fast 10 Jahren, in denen die Brücke Wind und Wetter ausgesetzt war, einige Hölzer angefault sind und damit die Tragfähigkeit eingeschränkt ist.

Deshalb muss die Brücke ab sofort gesperrt werden.



Es ist schade dass die AG Schauenburg diese Maßnahme ergreifen muss, die bei einer Überdachung der Brücke nicht nötig gewesen wäre.



Wir hoffen, dass wir eine Möglichkeit finden, die Tragfähigkeit der Brücke wieder herzustellen.

Eugen Reinhard

"Ein Tag auf der Schauenburg" - Arbeitseinsatz im Rahmen des Ferienprogramms am 5. August 2017

Ein Bericht von Eugen Reinhard.

Am Samstag, dem 5. August, konnten Jugendliche im Rahmen des Sommer-Ferien-Programms der Gemeinde Dossenheim zusammen mit den Mitarbeitern der AG Schauenburg bei einem Arbeitseinsatz einen Tag auf der Ruine Schauenburg verbringen.



Es hatten sich einige Jugendliche angemeldet, und so war es eigentlich nicht verwunderlich, dass der erste Junge schon kurz nach 8.00 Uhr auf der Burg war, sich in die Gruppe einordnete und gleich sah, was zu tun war.
Leider warteten die „Schauenburger“ vergeblich auf weitere Jugendliche, die sich für das Ferienprogramm angemeldet hatten.  Elias war der Einzige, der gekommen war.
Alle Mitarbeiter der AGS freuten sich über den interessierten  jungen Mann, dem sie alle Arbeiten, die bei den Sicherungs- und Erhaltungsarbeiten anstehen, zeigen und erklären konnten.

Im Laufe des Vormittags kamen noch zwei weitere Buben, Max und Oskar, die sich unter Aufsicht ihrer Eltern der AG-Schauenburg anschlossen und fleißig mithalfen, Steine herbei zu schaffen.
Wer fleißig beim Mörtel machen, beim Schubkarren schieben, beim Gerüst bauen und letztlich auch beim Mauern mithalf, der hatte auch großen Hunger und konnte sich bei heißen Würsten mit Brötchen, die Karlheinz Frauenfeld zubereitet hatte, stärken.

Nach dem Mittag-essen ging es mit den Sicherungs-arbeiten weiter, und Elias konnte selbst an der äußeren Zwingermauer mit Bruchsteinen mauern.









Leider zogen gegen 14.00 Uhr schwarze Gewitterwolken auf, und wir mussten den Arbeitseinsatz vorzeitig abbrechen.










Ich glaube, dass es unserem Ferienprogramm-Jungen an diesem „Tag auf der Ruine Schauenburg„ gut gefallen hat und er vielleicht auch weiterhin als Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft den Weg zu dem einen oder anderen Arbeitseinsatz auf die Ruine Schauenburg findet.

Ich hoffe, dass vielleicht beim nächsten Arbeitseinsatz im Rahmen des Ferien-programms am 19.August 2017 und am 02.September 2017 der eine oder andere Junge oder Mädchen (mind. 12 Jahre alt) Interesse an den Arbeiten auf der Ruine Schauenburg hat und „Einen Tag mit der AGS auf der Schauenburg„ verbringt. Außer Interesse, Arbeitskleidung und festem Schuhwerk ist nichts mitzubringen.

Eugen Reinhard  

Sonntag, 23. Juli 2017

Arbeitseinsatz am 22. Juli 2017

Bei erneut heißem Wetter konnte trotz kleiner Truppe die äußere Torzwingermauer um mehrere Schichten weiter aufgemauert werden. Dabei erhielten die "Schauen-burger" Besuch von den Kindern eines Schriesheimer Waldkindergartens, vor denen weder Kelle, Speis noch Eimer sicher waren. Da war echt "Leben in der Bude!"

Hier die Fotos von Eugen von den Arbeiten an diesem Tag:



Aufmauerung der äußeren Torzwingermauer,
die in diesem Bereich gegen den anstehenden (stark verwitterten) Felsen gesetzt ist.


Die Mauer am Nachmittag: Jetzt passt der Kopf nicht mehr rüber! Das nächste Mal geht´s an dieser Stelle nur mit Gerüst weiter.
Ansicht der Tagesleistung (nur die Fugen mussten noch nachgestrichen und "ausgekehrt" werden).

Montag, 10. Juli 2017

Arbeitseinsatz am 8. Juli 2017

So langsam brauchen auch die "Schauenburger" mal hitzefrei! Es war jetzt bereits der vierte Arbeitseinsatz in Folge, an dem die 30-Grad-Marke geknackt wurde. Und an diesem Samstag war es bereits am Morgen fast unerträglich heiß! Nur wenig konnte die äußere Torzwingermauer aufgemauert werden, wovon das Foto unten zeugt.
Bleibt zu hoffen, das es das Wetter beim nächsten Arbeitseinsatz ein bisschen gnädiger meint.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Schauenburger zeigen Flagge!

Der Fahnenmast steht schon länger. Jetzt hängt auch die Fahne. Sie zeigt die grüne-weiße Flagge Dossenheims. "Schauenburger" Eugen Reinhard hat sie am Dienstag, den 4. Juli 2017, mit zwei Mitarbeitern des Bauhofs gehisst und gleich fotografiert. Da es windstill war, kommt sie noch nicht richtig zur Geltung. Doch kommt Zeit, kommt Wind. Und das hier sind bestimmt nicht die letzten Fotos von der neuen Landmarke.