Mittwoch, 29. Februar 2012

Einladung zum ersten Arbeitseinsatz

Liebe Schauenburger

Nach der langen Winterpause wollen wir, wenn es das Wetter zulässt, am Samstag, den 17.März (sonst 14 Tage später) an unserem diesjährigen 1. Arbeitseinsatz mit den Sicherungs.- und Erhaltungsarbeiten auf der Ruine Schauenburg beginnen.
Nachdem im letzten Jahr die Brücke mit Holzschutzlasur gestrichen wurde, die Schildmauer auf der Innenseite gesichert, die letzten wenigen Reste der südlichen Zwingermauer und die Mauern im Vorburgbereich freigelegt und schon mit der Sicherung und Erhaltung begonnen wurde, wollen wir dieses Jahr besonders mit der Sicherung der Zwingermauer und den Mauern im Vorburgbereich fortfahren.
Ich hoffe, dass alle Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg, die die letzten Jahre bei der Sicherung und Erhaltung mitgearbeitet haben, auch in diesem Jahr wieder dabei sind.
Vielleicht findet auch der eine oder der andere Bürger aus Dossenheim oder aus der Umgebung Interesse an unserer Arbeit und kommt am 17. März (ab 8.00 Uhr) oder zu einem der nächsten Arbeitseinsätze auf die Burg um sich zu informieren und sich den "Schauenburgern„ anzuschließen. Außer Interesse an der Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg ist zu einem Arbeitseinsatz  nichts mitzubringen.
Ich hoffe, dass wir auch in diesem Jahr eine schlagkräftige Truppe sein werden um unser Ziel, die Sicherung und Erhaltung der Ruine Schauenburg zu erreichen.
Für die großzügigen Spenden, die uns für unsere Arbeit auf der Ruine Schauenburg gemacht wurden, möchte ich mich ganz herzlich bedanken.


Eugen Reinhard


Hier geht´s am 17. März weiter!

Dienstag, 7. Februar 2012

Der Arbeitsbereich vor 80 Jahren

Der derzeitige Arbeitsbereich der AG Schauenburg wurde in den 30er Jahren schon einmal gründlich ausgeräumt und zum Teil saniert. Dabei entstand in den erhaltenen Ruinen eine Arbeitshütte, in dem der damalige Arbeitsdienst Frühstück- und Mittagspause machte.

Die folgenden Zeichnungen geben einen Eindruck vom damaligen Zustand (Zeichnungen vom Verfasser bearbeitet).

Die Arbeitshütte

Blick auf die äußere Toranlage mit dem Torweg (linkerhand vom Torbereich: das Dach der Arbeitshütte). 
Zeichung signiert mit: "Heiß, 23.3.1933".

Torweg mit Blick auf die Lage des zweiten Tores. 
Von der Mauer rechts ist derzeit nichts zu sehen. 
Ob sich unter neuzeitlichem Geröll und Gestrüpp
noch Reste erhalten haben, wird sich zeigen.

Sonntag, 29. Januar 2012

Grundriss von 1932 mit Einsatzplan 2012




Der Grundriss zeigt den erfassten Mauerbestand nach der Freilegung im Jahr 1932 (aufgenommen durch das Bad. Bezirks-Bauamt Heidelberg, November 1932). Der jetzige Arbeitsbereich der Schauenberg-AG liegt im Bereich der Vorburg, soweit diese nicht dem Steinbruch zum Opfer fiel (die dünne gezackte Linie zeigt den Verlauf der Steinbruchkante).
Blau markiert sind die in den letzten Jahren weitgehend gesicherten Mauerpartien, orange markiert die noch weitgehend ungesicherten Mauerabschnitte. Die Arbeiten 2012 werden sich auf den Verlauf der äußeren Zwingermauer in Richtung Kernburg, den Treppenabgang hinter dem äußeren Torbau und die östlichen Mauerpartien (seitlich und unterhalb der Treppe) konzentrieren.

Zum Plan: der Plan von 1932 ist der genauste Plan, der von der Schauenburg existiert. Zum Teil zeigt er Mauern und Baudetails, die heute nicht mehr vorhanden sind. Dies betrifft zum Beispiel die schwach markierten Mauern im Hofbereich zwischen Bergfried und nördlicher Schildmauer. Die hofseitigen Mauerfragmente am südlichen Ende der Schildmauer (Bereich des sog. "Küchenbaus") schlummern vermutlich wieder unter der Erde. Nur noch in Fragmenten erkennbar ist heute die Mauer, die vom äußeren Torbau in Richtung Kernburg nach oben zieht (Richtung Bergfried). Wie alte Fotos dokumentieren, war diese in den 30er Jahren noch in einer Höhe von ein bis zwei Metern durchgehend erhalten bzw. im Zuge früherer Erhaltungsmaßnahmen auf diese Höhe aufgemauert worden.
Umgekehrt haben spätere Ausgrabung zur Entdeckung von Mauerzügen geführt, die im Plan von 1932 noch nicht erfasst sind. Dies betrifft zum Beispiel die mittlerweile wieder aufgemauerte Abschlussmauer des "Palas" in westlicher Richtung oder die Mauer in Verlängerung des "Strebepfeilers" am so gen. "Wirtschaftsgebäude", das die Kernburg in Richtung Süden abschließt (diese Mauer ist nur fragmentarisch sichtbar, nicht gesichert und zieht jenseits des heutigen Schutzzaunes in gerader Verlängerung des vermeintlichen "Stützpfeilers" talwärts, wo sie ursprünglich auf die in diesem Bereich nicht mehr erhaltene - weil abgesprengte - äußere Umfassungsmauer traf).


Bild: Ausschnitt aus einem Aquarell (Heimatmuseum Dossenheim) von P. Heiß, das den Zustand der Burgruine in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts wiedergibt. Deutlich erkennbar ist die Arbeitshütte des damaligen Arbeitsdienstes hinter der Toranlage bzw. hinter dem linken "Torturm". Abgesehen von den Fundamentstümpfen der Toranlage waren von den übrigen Mauern bis zu Beginn der Arbeiten der AG Schauenburg nur noch geringe oder gar keine Reste mehr sichtbar.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Von wegen Winterschlaf!

"Saisonstart: 17. März 2012". So ist in diesem Blog zu lesen. Doch unser Burggärtner, Albert Schreck, kennt keinen Winterschlaf. Selbst bei eisigen Temperaturen kümmert er sich um die Wege, den Grünschnitt, die Sauberkeit sowie Begrüßung und Unterhaltung von Burgbesuchern (Albert ist fast täglich auf der Burg anzutreffen). Herzlichen Dank für seinen unermüdlichen Einsatz!!!


Dienstag, 17. Januar 2012

"Wir sind nicht allein!"

Liebe Schauenburger, liebe Burgenfreunde, ich habe heute eine Reihe von Links in unseren Blog gestellt, die zu spannenden Burgruinen führen, die entweder dringend auf erhaltende Maßnahmen warten (Meistersel) oder bereits erhalten werden. Besonders die Burgfreunde der Burgruine Wildenstein und die Freunde der Felsenburg Schöneck im Wasgau scheinen mir sehr "artverwandt". Ich werde die Links bei Gelegenheit weiter ergänzen. Wenn Ihr Links kennt, die ich aufnehmen sollte, übermittelt sie einfach als "Kommentar" zu diesem Post.

Viele Grüße
Dierk

Freitag, 13. Januar 2012

Neujahrsgruß

Ich wünsche allen Schauenburgern und Freunden unserer Arbeit ein gutes neues Jahr und freue mich auf das Wiedersehen am 17. März 2012!!!

Euer Eugen!

Mittwoch, 11. Januar 2012

Am 17. März ist Saisonstart!!!

Am Samstag, den 17. März 2012, startet für die Schauenburg-AG die neue Saison. Treffpunkt ist um 8.00 Uhr auf der Burgruine Schauenburg. Danach geht´s im Zweiwochenrhythmus weiter (das heißt: Arbeitseinsatz ist in jeder ungeraden KW). Bei strömendem Regen fällt der Einsatz aus. Über mögliche Ersatz- oder Ausweichtermine wird in diesem Blog informiert.


In diesem Jahr soll die Zwingermauer im weiteren Verlauf in Richtung Kernburg saniert werden. Auch die Sicherungsarbeiten im Bereich der Vorburg (soweit sie nicht dem Steinbruch zum Opfer gefallen ist) werden weiterlaufen (Foto: Bereich links von dem Holzgeländer der Brücke).

Der Schauenburg-Blog - ab heute online!!!

Herzlich willkommen auf der Infoseite der Schauenburg-AG Dossenheim.
Unsere ehrenamtliche Arbeitsgemeinschaft hat sich die Erforschung und Erhaltung der Burgruine Schauenburg über Dossenheim zum Ziel gesetzt. Die Richtlinien unserer Arbeit können Sie "unten" (Abschlusstext) nachlesen. Begonnen haben wir mit unserer Arbeit bereits im Jahr 1982. Das heißt:

2012 feiern wir unser 30jähriges Jubiläum!

Na, wenn das mal kein Anlass ist, online zu gehen!

Ziel dieses Blogs ist es, über unsere Arbeitseinsätze zu informieren und vielleicht auch ein wenig "Appetit" auf die Mitarbeit zu machen. Wer helfen will, ist jederzeit herzlich willkommen! Einfach hier nachsehen, wann der nächste Arbeitseinsatz ist - und kommen! Arbeitsmaterial ist vorhanden. Für Essen & Trinken ist gesorgt. Gute Laune bringt jeder selber mit.