So langsam brauchen auch die "Schauenburger" mal hitzefrei! Es war jetzt bereits der vierte Arbeitseinsatz in Folge, an dem die 30-Grad-Marke geknackt wurde. Und an diesem Samstag war es bereits am Morgen fast unerträglich heiß! Nur wenig konnte die äußere Torzwingermauer aufgemauert werden, wovon das Foto unten zeugt.
Montag, 10. Juli 2017
Mittwoch, 5. Juli 2017
Schauenburger zeigen Flagge!
Der Fahnenmast steht schon länger. Jetzt hängt auch die Fahne. Sie zeigt die grüne-weiße Flagge Dossenheims. "Schauenburger" Eugen Reinhard hat sie am Dienstag, den 4. Juli 2017, mit zwei Mitarbeitern des Bauhofs gehisst und gleich fotografiert. Da es windstill war, kommt sie noch nicht richtig zur Geltung. Doch kommt Zeit, kommt Wind. Und das hier sind bestimmt nicht die letzten Fotos von der neuen Landmarke.
Montag, 26. Juni 2017
Arbeitseinsatz am 24. Juni 2016
Der Sommer meint es gut. Wieder waren es rund 30 Grad im Schatten. Trotzdem wurde fleißig bis 14.30 Uhr im schattenfreien Arbeitsbereich an der äußeren Torzwingermauer gearbeitet. Hier ein paar Fotos von Eugen:
Der Anschlussbereich vor dem senkrechten Steinpfeiler auf Höhe des (dritten?) Tores.
Deutlich erkennbar ist am linken Bildrand der "Knick" in der Mauer (siehe auch oberes Foto), der annehmen lässt, dass an der Mauer bereits früh "rumgeflickt" wurde. Das erhaltene Fundemanet verläuft alles andere als in gerader Linie.
Der Vorstand des Heimatvereins, Steffen Schmitt, weist den Nachwuchs ein.
Ludwig mauert einen Balken für das "schwebende" Gerüst ein. Um die Zwingermauer auf die vorgeschriebene Brüstungshöhe zu ziehen, ist ein solches Gerüst notwendig. Die Balken werden nach erfolgter Arbeit abgesägt.
Der Balken für das "schwebende" Gerüst (weißer Pfeil).
... und Feierabend!
Eugen verschließt die Arbeitsstelle.
Der Anschlussbereich vor dem senkrechten Steinpfeiler auf Höhe des (dritten?) Tores.
Deutlich erkennbar ist am linken Bildrand der "Knick" in der Mauer (siehe auch oberes Foto), der annehmen lässt, dass an der Mauer bereits früh "rumgeflickt" wurde. Das erhaltene Fundemanet verläuft alles andere als in gerader Linie.
Der Vorstand des Heimatvereins, Steffen Schmitt, weist den Nachwuchs ein.
Ludwig mauert einen Balken für das "schwebende" Gerüst ein. Um die Zwingermauer auf die vorgeschriebene Brüstungshöhe zu ziehen, ist ein solches Gerüst notwendig. Die Balken werden nach erfolgter Arbeit abgesägt.
Der Balken für das "schwebende" Gerüst (weißer Pfeil).
... und Feierabend!
Eugen verschließt die Arbeitsstelle.
Sonntag, 11. Juni 2017
Arbeitseinsatz am 10. Juni 2017
Der Vormittag begann im Nebel, danach gab´s Sonne satt! 30 Grad im Schatten machten besonders die Arbeiten nach dem Mittagessen zur schweißtreibenden Angelegenheit.
Im Zentrum der Arbeiten stand erneut die äußere Torzwingermauer.
Das Foto links zeigt die zwei Bereiche (links und rechts der vorderen Eisen-treppe), in denen an diesem Samstag aufgemauert wurde.
Der Arbeitsbereich "links der Eisentreppe": Hier wurde der Pfeiler schräg abgemauert und mit "Kappe" versehen. Dieser Abschluss zeigt an, dass der Pfeiler im Mittelalter höher aufragte und ermöglicht das Abfließen von Regenwasser.
Auffallend ist, dass im unteren Mauerbereich, besonders da, wo Putz erhalten ist, die Steine noch verspeist sind, also relativ gut sitzen. Darüber scheinen die Steine jedoch "auf Sand" gebaut zu sein. Es finden sich keine Speisreste, nur Sand in den Fugen.
Und auch das Füllmauerwerk dahinter besteht aus Schutt und lose geschichteten Steinen. Lediglich die Situation der inneren Mauerschale zum Torweg hin stellt sich deutlich besser dar. Sie ist noch bis fast auf das Niveau des Torweges erhalten, so dass gegen sie aufgemauert werden kann.
Wir nehmen an, dass diese Mauerpartien bei den Sanierungen in den 1930er Jahren schlampig (ohne Verwendung von Zement) aufgemauert wurden. Dies würde auch erklären, warum die lose geschichteten Steinlagen über den erhaltenen Resten des Mauerpfeilers keine Anbindung des Mauerpfeilers erkennen lassen, während der Mauerpfeiler im erhaltenen Bereich mit der Zwingermauer verzahnt ist. Offensichtlich hat man bei der Aufmauerung in den 1930er Jahren keinen Wert auf Fortführung bzw. Andeutung der Verzahnung gelegt.
Foto links: Die äußere Zwingermauer zeigt auch im weiteren Verlauf Bereiche mit einer lose geschichteten Außenschale (rot umrandet). Recht stabil sitzen dagegen die mittelalterlichen Reste links der Eisenleiter, die noch den ursprünglichen Verputz zeigen.
Fotos unten: die Schauenburg-Jugend, die unsere AG vor der Überalterung bewahrt und für den Fortgang der Arbeiten unabkömmlich ist.
Im Zentrum der Arbeiten stand erneut die äußere Torzwingermauer.
Das Foto links zeigt die zwei Bereiche (links und rechts der vorderen Eisen-treppe), in denen an diesem Samstag aufgemauert wurde.
Der Arbeitsbereich "links der Eisentreppe": Hier wurde der Pfeiler schräg abgemauert und mit "Kappe" versehen. Dieser Abschluss zeigt an, dass der Pfeiler im Mittelalter höher aufragte und ermöglicht das Abfließen von Regenwasser.
Bevor am Samstag jedoch aufgemauert werden konnte, musste zum Teil recht großflächig marodes Mauerwerk abgetragen werden, um eine Basis für die Aufmauerung zu haben.
Auffallend ist, dass im unteren Mauerbereich, besonders da, wo Putz erhalten ist, die Steine noch verspeist sind, also relativ gut sitzen. Darüber scheinen die Steine jedoch "auf Sand" gebaut zu sein. Es finden sich keine Speisreste, nur Sand in den Fugen.
Und auch das Füllmauerwerk dahinter besteht aus Schutt und lose geschichteten Steinen. Lediglich die Situation der inneren Mauerschale zum Torweg hin stellt sich deutlich besser dar. Sie ist noch bis fast auf das Niveau des Torweges erhalten, so dass gegen sie aufgemauert werden kann.
Wir nehmen an, dass diese Mauerpartien bei den Sanierungen in den 1930er Jahren schlampig (ohne Verwendung von Zement) aufgemauert wurden. Dies würde auch erklären, warum die lose geschichteten Steinlagen über den erhaltenen Resten des Mauerpfeilers keine Anbindung des Mauerpfeilers erkennen lassen, während der Mauerpfeiler im erhaltenen Bereich mit der Zwingermauer verzahnt ist. Offensichtlich hat man bei der Aufmauerung in den 1930er Jahren keinen Wert auf Fortführung bzw. Andeutung der Verzahnung gelegt.
Foto links: Der Mauerpfeiler vor der erfolgten Sanierung. Rot markiert sind die "auf Sand" gesetzten Steinlagen, die mutmaßlich bei den Sanierungen in den 1930er Jahren ergänzt wurden. Sie wurden am Samstag abgetragen (siehe Fotos oben).
Foto links: Die äußere Zwingermauer zeigt auch im weiteren Verlauf Bereiche mit einer lose geschichteten Außenschale (rot umrandet). Recht stabil sitzen dagegen die mittelalterlichen Reste links der Eisenleiter, die noch den ursprünglichen Verputz zeigen.
Samstag, 27. Mai 2017
Arbeitseinsatz am 27. Mai 2017
Bei über 30 Grad im Schatten ins Schwimmbad gehen, das kann jeder! Bei über 30 Grad im Schatten komplett schattenfrei und freiwillig (!) auf der Baustelle schuften, dafür braucht es einer besonderen Leidenschaft. Die "Schauenburger" haben sie an diesem Samstag bewiesen. Und auch wenn hitzebedingt ein wenig früher Feierabend war, es wurde einiges geleistet - besonders im Bereich der äußeren Torzwingermauer. Dazu ein paar Fotos:
Grünschnitt in und um die Burg.
Auch der Graben wurde "gemäht".
Ludwig vermisst akribisch die Burg für sein Modell. Es scheint, als ob er jeden Stein maßstabsgetreu abbilden möchte.
Die beiden Maurer haben seit langem wieder an einem Arbeitsabschnitt zusammen gefunden.
Eugen mauert die äußere Torzwinger-mauer weiter auf.
Dierk mauert mit schönen Quadern den Pfeiler auf, der mutmaßlich den Torbau darüber stärken sollte.
Der Pfeiler (die neu aufgemauerten Bereiche sind an den dunklen Fugen zu erkennen).
Schatten tut gut! Es war eben doch ein wenig heiß! (Die Idee mit dem Schwimmbad ... gar nicht so schlecht!)
Grünschnitt in und um die Burg.
Auch der Graben wurde "gemäht".
Ludwig vermisst akribisch die Burg für sein Modell. Es scheint, als ob er jeden Stein maßstabsgetreu abbilden möchte.
Die beiden Maurer haben seit langem wieder an einem Arbeitsabschnitt zusammen gefunden.
Eugen mauert die äußere Torzwinger-mauer weiter auf.
Dierk mauert mit schönen Quadern den Pfeiler auf, der mutmaßlich den Torbau darüber stärken sollte.
Der Pfeiler (die neu aufgemauerten Bereiche sind an den dunklen Fugen zu erkennen).
Schatten tut gut! Es war eben doch ein wenig heiß! (Die Idee mit dem Schwimmbad ... gar nicht so schlecht!)
Samstag, 20. Mai 2017
Schöne Aufnahme auf Wikipedia
Eine schöne Luftaufnahme (Drohne?) von der Schauenburg findet sich seit Neuestem auf der Wikipedia-Seite. Als Autor ist "Areuland" angegeben (Copyrighted free use). Sehr schön ist darauf der aktuelle Arbeitsbereich zu erkennen (Fotos zum Vergrößern anklicken):
Die folgende Bearbeitung des Fotos zeigt blau umrandet den aktuellen Arbeitsbereich. Rot umrandet sind ungesicherte Mauerreste markiert, die weitgehend hinter Bewuchs verborgen sind.
Hier noch einmal etwas größer der Arbeitsbereich, wie er sich aktuell darstellt:
Und hier eine Ansicht, wie er sich nach Abschluss der Arbeiten darstellen könnte:
Die folgende Bearbeitung des Fotos zeigt blau umrandet den aktuellen Arbeitsbereich. Rot umrandet sind ungesicherte Mauerreste markiert, die weitgehend hinter Bewuchs verborgen sind.
Hier noch einmal etwas größer der Arbeitsbereich, wie er sich aktuell darstellt:
Und hier eine Ansicht, wie er sich nach Abschluss der Arbeiten darstellen könnte:
Mittwoch, 17. Mai 2017
Arbeitseinsatz am 13. Mai 2017
Foto links:
Im Vordergrund zu sehen, ist die Außenwand des Torgebäudes über dem Graben. Unmittelbar dahinter schließt eine Mauer an, die die Vorburg mit der höher gelegenen Hauptburg verbindet. Die dunklen Fugen markieren den Bereich der Auf-mauerung.
Dass beide Mauern unverzahnt parallel verlaufen, lässt darauf schließen, dass das Torgebäude erst später der Außenmauer vorgesetzt wurde, erklärt aber nicht dessen ungewöhnliche Form.
Foto rechts:
Blick auf die äußere Torzwingermauer, die in diesem Bereich "krumm und bucklig" verläuft. Es hat den Anschein, als wurde bereits im Mittelalter kräftig daran rum-geflickt. Teilweise ist noch Putz erhalten. Wie bereits an den letzten Samstagen konnte die Mauer weiter verfugt und im Bereich der Außen-schale aufgemauert werden.
Im Vordergrund zu sehen, ist die Außenwand des Torgebäudes über dem Graben. Unmittelbar dahinter schließt eine Mauer an, die die Vorburg mit der höher gelegenen Hauptburg verbindet. Die dunklen Fugen markieren den Bereich der Auf-mauerung.
Dass beide Mauern unverzahnt parallel verlaufen, lässt darauf schließen, dass das Torgebäude erst später der Außenmauer vorgesetzt wurde, erklärt aber nicht dessen ungewöhnliche Form.
Foto rechts:
Blick auf die äußere Torzwingermauer, die in diesem Bereich "krumm und bucklig" verläuft. Es hat den Anschein, als wurde bereits im Mittelalter kräftig daran rum-geflickt. Teilweise ist noch Putz erhalten. Wie bereits an den letzten Samstagen konnte die Mauer weiter verfugt und im Bereich der Außen-schale aufgemauert werden.
Mittwoch, 10. Mai 2017
Die Vorburg: vorher - nachher
Bereits in den 1930er Jahren ist die Schauenburg umfassend ergraben und saniert worden. Davon zeugen die nachfolgenden Zeichnungen. Die obere trägt die Signatur: Heiß, 23.3.1933. Sie zeigt die beiden Fundamentstümpfe des äußeren Torbaus (vor dem Brückenbau), dahinter den Torzwinger sowie in der linken Bildhälfte die Reste der Vorburg mit dem Schuppen des Arbeitsdienstes, dessen Dachschräge mit kleinem Schornstein und Dachgaube über die Außenmauer lugt (erkennbar bei Vergrößerung des Bildes durch Anklicken). Die zweite Zeichnung zeigt den Schuppen des Arbeitsdienstes mit der Eingangssituation. Die Mauer, in der die Holztür eingezeichnet ist, ist heute nurmehr in Kniehöhe erhalten. Die dritte Zeichnung zeigt den weiteren Verlauf des Torzwingers.
Um die Erkennbarkeit zu erhöhen wurden beide Zeichnungen vom Verfasser am PC bearbeitet (Kontrastverstärkung und Kolorierung).
Leider war der umfassenden Sanierung in den 1930er Jahren kein langfristiger Erfolg beschieden. In der Nachkriegszeit verfiel die Vorburg zunehmend in einen Dornrößchenschlaf, so dass von den auf der Zeichnung dargestellten Mauern nur noch die Fundamentstümpfe des Torbaus erkennbar waren.
Im Folgenden finden sich jeweils 2 Fotos gegenübergestellt, die den Zustand vor Beginn der aktuellen Sanierung (oberes Fotos) und danach dokumentieren (unteres Foto). Sie verdeutlichen, wie es in den letzten Jahren gelungen ist, den Zustand aus den 1930er Jahren annähernd wieder herzustellen.
Um die Erkennbarkeit zu erhöhen wurden beide Zeichnungen vom Verfasser am PC bearbeitet (Kontrastverstärkung und Kolorierung).
Im Folgenden finden sich jeweils 2 Fotos gegenübergestellt, die den Zustand vor Beginn der aktuellen Sanierung (oberes Fotos) und danach dokumentieren (unteres Foto). Sie verdeutlichen, wie es in den letzten Jahren gelungen ist, den Zustand aus den 1930er Jahren annähernd wieder herzustellen.
Blick über den Torzwinger hinweg auf die Vorburg.
Das obere der beiden folgenden Foto lässt von den Mauern der Vorburg nichts erkennen. Die Außenschalen der Mauern sind weitgehend eingebrochen bzw. nur noch im unteren verschütteten Bereich erhalten. Das deutlich höher erhaltene Füllmauerwerk ist von Gestrüpp überwuchert.
Rückwand des Vorburggebäudes
Die äußere Torzwingermauer bildete die Rückwand eines Gebäudes, das bei den Sanierung in den 1930er Jahren mit Dach versehen noch als Schuppen diente. Das obere Foto lässt das Füllmauerwerk nur erahnen, das sich hinter Gestrüpp und Wurzelwerk verbirgt. Die Sanierung dieser Mauer war auch aus statischen Gründen geboten, da sie den oberhalb gelegenen Torweg stützt.
Treppe im Bereich der Vorburg
... und noch einmal der Blick auf die Vorburg
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