Nein, der Kerwesamstag in Dossenheim ist nicht der perfekte Termin für einen Arbeitseinsatz. Doch trotz Kerwe, einige Unentwegte legten auch an diesem Tag Hand an, wie die Fotos von Eugen belegen:
Freilegungsarbeiten neben der Brückenrampe auf der Bergseite.
Deutlich zu erkennen: Die mittelalterliche Pflasterung dieses Bereiches.
Kein aktueller Arbeitsbereich.
Aber eine schöne Aufnahme:
Die äußere Umfassungsmauer mit Schießscharte über dem Graben.
Ansicht der Schauenburg von der Wanderhütte aus.
Montag, 23. September 2019
Modell der Ruine Schauenburg, Stand 2018
Ein Beitrag von Ludwig Weiser -
Teil 12
Die Bilder im letzten Beitrag zeigten das Modell noch im
Bauzustand. Jetzt ist es in großen Teilen fertig. Gras wurde gesät, Originallaub
gestreut und 61 Bäume(= 27 m Kupferkabel!) gepflanzt.
Brücke und Hütte
Ein fast romantischer Blick auf unseren „Arbeitsbereich“.
Wie viele ungezählte Kubikmeter Mörtel wurden hier angemacht!
Im Hintergrund sieht man die Burg
Blick aus Süden
Und ein großer Schritt zurück – es fehlt ja noch der
Steinbruch. Hier der Vorplatz mit „Fels“. Schaum …...
…...wohin das Auge blickt. Der“ Fels“ aus südlicher
Richtung.
Grob in Form gebracht sieht es schon besser aus. Den
Steinbruch zu formen ist sehr schwierig da ich nur Einzelbilder auswerten kann.
Der „Überblick“ fehlt.
Und hier ist alles schon gespachtelt.
Aus technischen Gründen musste ich den Burgsteinbruch teilen.
Mit fachkun-digem Blick betrachtet Katzendame Tiger die Entstehung des zweiten
Steinbruch-teils. Tiger hat 18 Jahre Modellbauer-fahrung !!!!
Ich überlasse es der Phantasie des Betrachters hier einen
Steinbruch zu sehen. Aber der wird schon – bis zum nächsten Mal.
neue Luftaufnahme
Herzlichen Dank an Herrn Bernd Widzgowski, der die nachstehende Luftaufnahme von der Schauenburg geschossen hat.
Das Foto zeigt von unten nach oben: den Steinbruch "Vatter", die "Lakota-Trading-Post" des Westernvereins, den Mountainbike-Parcours und darüber den Schlossbruch mit der Schauenburg am Hang des Ölbergs.
Hier eine Ausschnittsvergrößerung von der Schauenburg:
Das Foto zeigt von unten nach oben: den Steinbruch "Vatter", die "Lakota-Trading-Post" des Westernvereins, den Mountainbike-Parcours und darüber den Schlossbruch mit der Schauenburg am Hang des Ölbergs.
Hier eine Ausschnittsvergrößerung von der Schauenburg:
Donnerstag, 12. September 2019
Arbeitseinsatz am 31. August 2019
Ein Bericht von Eugen Reinhard.
Am Samstag, dem 31.August 2019, dem letzten
Arbeitseinsatz im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms der Gemeinde
Dossenheim war das Interesse der Ferienkinder an den Sicherungsarbeiten nicht
sehr groß. Wahrscheinlich lag es an der großen Hitze, dass nur ein
Junge und ein Mädchen außer den fünf Ferienkindern, die schon seit dem
Sommerferienprogramm 2018 Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg sind,
am Sommer-Ferien-Programm der AGS teilnahmen.
Die zwei neuen Ferienkinder machten sich gleich an die
Arbeit und unterstützten die Maurer bei der Errichtung der Rückwand des
Brückenkellers zur Sicherung durch eine Trockenmauer.
Unser Bürgermeister, Herr Faulhaber, der den
Schauenburgern seine Mithilfe bei einem Arbeitseinsatz zugesagt hatte, war
gekommen und überzeugte sich selbst von dem zentnerschweren Gewicht mancher
Mauersteine, indem er Steine bei-schleppte und in der Trockenmauer
selbst vermauerte.
Der Vorsitzende Steffen Schmitt, Helmut Groß und Klaus
Matitschka waren gekommen die neue Fahne auf der Burg zu hissen.
Wegen der großen Hitze mussten die Schauenburger den
Arbeitseinsatz nach der Mittagspause beenden. Trotzdem lag ein erfolgreicher
Arbeitseinsatz hinter uns.
Die Schauenburger Ferienkinder.
Die Schauenburg als Ruinenmodell im Jahr 2018
Ein Beitrag von Ludwig Weiser - Teil 11
„Probestehen“ der vor einem Jahr gebauten
Brücke. Was war ich stolz, dass alles (bis auf 2 mm) gepasst hat! Aber rechts
davon gibt es noch viel „Arbeit“.....
…..nämlich
den Bau von Wall und Graben. Hier die Nordseite im konstruktiven Aufbau.
Natürlich
wurde mal wieder kräftig geschäumt! Die schwarzen Stifte markieren mir die
Grabensohle. Aufgeschäumt kann ich diese nicht mehr messen.
Nach
Beschnitt und Vergipsung sieht alles schon viel manierlicher aus.
Was hier
aussieht wie eine moderne Autobahnbrücke ist nur die Unterkonstruktion des
Walls um die Nordseite der Burg. Am liebsten würde ich es so lassen... J
Und wieder
schäumen. Das Brett bildet sozusagen einen Schnitt durch den anstehenden Berg.
Man kann auch den Verlauf des Wallweges gut erkennen.
„Der wird
doch noch einmal fertig werden! - Hier, der Brückenbereich sieht schon ziemlich
fertig aus.
Das
Mittelteil von Wall und Graben......
und ein
Stückchen Vorplatz mit Bänken.
Und, da
ich gerade besonders gute Laune hatte, wurde der Vorplatz fertiggemacht.
Dienstag, 20. August 2019
Arbeitseinsatz am 17. August 2019
Blick in den Brückenkeller mit Resten der rück-seitigen Mauer(n). Das Eingangsniveau befand sich in etwa auf Höhe des linken Fundamentstumpfs.
(Foto: Ludwig)
Vor dem Aufmauern wurde der hintere Bereich freigeräumt und gefegt. (Foto: Ludwig)
Die roten Pfeile markieren rausragende Steine, die auf eine Verzahnung hinweisen. Sie passen zu der "zweiten" etwas zurück-gesetzten Rückwand, die in Resten noch erhalten war. Da über den roten Pfeilen keine weitere Verzahnung erkennbar ist, könnte hier eine "dritte" zurückgesetzte Wand angeschlossen haben. (Foto: Eugen)
Auch am Weg über den Wall wurde wieder gearbeitet. (Foto: Eugen)
Mittagspause! (Foto: Eugen)
Mittwoch, 14. August 2019
Die Schauenburg als Ruinenmodell im Jahr 2018
Ein Beitrag von Ludwig Weiser -
Teil 10
Beitrag 9 endete am Wachhaus. Bevor es weitergehen konnte
musste erst einmal eine Grundlage geschaffen werden die auch übrige Burgteile
wie östl. Zwinger mit Tortürmen, Wall und Graben usw. aufnehmen konnte.
Auf diese Basis wurde das bisherige Modell aufgeleimt. Die
Kurven links zeigen den Verlauf des Walls; links Mitte sind die
Grundzeichnungen des östlichen Zwingers zu erkennen.
Hier sind das sog. Tonrohrelager (A. Ridinger) und ein Teil
der Zwingermauer schon verbaut.
Aus diesen Teilen soll die Wasserstelle (A.Ridinger)
entstehen.
Die Wasserstelle im Bau …...
…...und im Modell
Zwischenzeitlich wurde das Gelände geschäumt, so
dass.........
….man auf dieser Aufnahme schon den fast fertigen
Zwingerbereich sehen kann.
Was fehlt sind nur noch die Tortürme – hier beim Bau.....
...und beim
„Probestehen“ im Modell
So sieht das Ganze dem Original schon sehr ähnlich – meine
ich.
Empfehlenswert ist der Vergleich dieses Bildes mit dem
zweiten! Wie ich den noch vorhandenen
Platz ausgefüllt habe :)) kommt im nächsten Beitrag.
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