Samstag, 22. April 2023

Arbeitseinsatz am 22. April 2023

Bei einem sonnenverwöhnten Arbeitseinsatz konnte mit einem Jahr Verspätung die neue Jubiläumstafel zum 40jährigen Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg im Jahr 2022 von Ludwig in die Außenmauer eingelassen werden. Die Tafel ist vom Vorplatz aus links des neuzeitlichen Zugangs angebracht. Rechts davon befindet sich die 21 Jahre zuvor eingelassene Tafel zum 20jährigen Jubiläum im Jahr 2002. Ob in 9 Jahren noch eine Tafel zum 50. Jubiläum folgt? Wir werden es sehen ...

Fotos: Ludwig Weiser

Sonntag, 9. April 2023

Arbeitseinsatz am 8. April 2023

Merlin lässt grüßen

Ob es sich bei dem Schwert, das die Schauenburger am Samstagmorgen in einem Baumstumpf stecken fanden, tatsächlich um Excalibur handelt, kann ohne aufwendige archäologische Untersuchung nicht gesagt werden. Auch ist unklar, ob derjenige, der es zu ziehen vermag, automatisch die britische Königswürde verliehen bekommt. In jedem Fall aber hat er es sich verdient, beim nächsten Arbeits-einsatz mit anzupacken. Wir brauchen "starke Typen"! 
Denn auch wenn wir an diesem Samstag ein gutes Stück weiter kamen, es bleibt noch viel zu tun ...


Zum Einsatz

An diesem Samstag konzentrierten sich die Arbeiten auf vier Bereiche: Im Graben wurde wieder Erde und Geröll beseitigt. Das alte Wassersammelbecken im Bereich der Brückenrampe wurde weiter freigelegt, um es zu dokumentieren. Und auch an den beiden Mauern, die seit letztem Jahr saniert werden, wurde weiter gearbeitet.

Foto oben: Die Situation beim alten Wassersammelbecken. Links im Bild die Brückenrampe. Das rechte Bild zeigt deutlich Bearbeitungsspuren im Fels. Die Funktion ist unklar.

Die Situation beim neuzeitlichen Zugang. Das frische Mauerwerk wurde mit Holz abgedeckt.

Die beiden oberen und die folgenden Fotos zeigen den Fortschritt der Arbeiten an der Quermauer im Vorburgbereich.















Samstag, 25. März 2023

Arbeitseinsatz am 25. März 2023

Albert ließ schon am Vortag keinen Zweifel. Er wird früh auf der Burg sein und alles aufschließen - ungeachtet der Wetterprognosen, die wirklich nicht toll waren. 

Und wir hatten auch wirklich schon bessere Arbeitstage: Der Wind pfiff gewaltig, immer mal wieder kam ein Schauer runter, aber richtig geschüttet hat es nur einmal - und da saßen wir in der Schutzhütte beim Mittagimbiss. So gesehen hat alles gepasst. Und wir kamen auch ein gutes Stück weiter, wie die folgenden Fotos zeigen.


Die Mauer "wächst". Noch ist es relativ trocken, nur sehr windig. Später musste die Mauer mit einer Folie abgedeckt werden, um sie vor dem drohenden Regen zu schützen (der nicht lange auf sich warten ließ).


Die folgenden Fotos zeigen die "Mauer im Regenmantel" nach dem vorgezogenen Arbeitsende gegen 13.00 Uhr. Die dunklen Fugen lassen die neu aufgemauerten Teile erkennen.






Ein weiterer spannender Bereich, der meist unbeachtet bleibt, liegt jenseits der Grabens auf der Waldseite: Neben der Brückenrampe befinden sich die Reste eines Wassersammelbeckens - mit Steinplatten "in situ". Diese gilt es fachgerecht zu dokumentieren. 


Vor der zeichnerischen Dokumentation müssen die Platten noch etwas freigelegt werden - was an diesem Samstag nur bedingt möglich war. Aufgrund des Niederschlags bildete sich eine große Pfütze, die dem "Wassersammelbecken" alle Ehre machte. Am unteren Bildrand sieht man den Knick der historischen Fassungsmauer.


Philipp zeigt auf den Knick in der historischen Fassungsmauer, die auch in dem nachfolgenden Plan abgebildet ist.


Ausschnitt aus dem Plan aus den 1930er Jahren. Die blau markierte Fassungsmauer der Wasserstelle ist noch erhalten, die rot dargestellten Mauerzüge (?) existieren nicht mehr.


Ein Rätsel birgt der bergseitige Felsen im Bereich des Wassersammelbeckens. Hier wurde ein "Raum" rausgearbeitet (weiß markiert). Noch fehlen Hinweise, um die Funktion genauer zu bestimmen.


Der "verwunschene Fels" beim Wassersammelbecken unterhalb der Waldhütte.

Sonntag, 12. März 2023

Arbeitseinsatz am 11. März 2023

Es war der erste Arbeitseinsatz im 41. Jahr der Sanierung der Schauenburg - und der erste ohne Gruppenleiter Eugen Reinhard. Ermöglicht wurde er durch Albert Schreck, der dafür Sorge trug, dass alles notwendige Material vor Ort war (Speis, Wasser, Sand, Öl, Getränke ...). 

Zur Mittagszeit fanden sich auch Bürgermeister David Faulhaber und Steffen Schmitt, der Vorsitzende des Heimatvereins, auf der Burg ein, um den "Schauenburgern" die volle Unterstützung durch Kommune und Verein zuzusichern. Beim Mittagessen in der Waldhütte dankten sie den "Schauenburgern" für ihren Einsatz und drückten ihre Freude aus, dass die Arbeiten - ganz im Sinn von Eugen - weitergehen. Auch die Presse war zugegen, um vom ersten Arbeitseinsatz zu berichten.

Gearbeitet wurde wie schon im letzten Jahr an drei Bereiche: im Graben (Ausräumarbeiten), beim Mauerdurchbruch (Umfassungsmauer) zum Eugen-Reinhard-Platz (A im Plan unten) und bei der talwärts laufenden Mauer unbestimmter Funktion (B im Plan).

Der Arbeitseinsatz begann zunächst in dünner Besetzung mit den "alten Hasen" Albert, Ludwig, Dierk. In Ermangelung weitere Arbeitskräfte musste Maurer Ludwig zunächst selbst den Speis anmischen. 


Doch die restlichen Schauenburger ließen nicht lange auf sich warten. Nicolai übernahm den Platz am Mischer und die anderen brachten sich bei den drei Arbeitsbereichen ein. Wer bis Mittag alles dabei war, verrät die Speisekarte von Albert, der sich um die Verpflegung kümmerte - und dabei jeden Wunsch erfüllte.


Im Arbeitsbereich A setzte Ludwig die Aufmauerung der Umfassungsmauer im Bereich des neuzeitlichen Zugangs zur Burg fort.


Im Arbeitsbereich B hatte Albert einiges an Vorarbeit geleistet und den Fundamentrest der talwärts laufenden Mauer im oberen Bereich aufgedeckt. Das nachstehende Foto zeigt das aufgedeckte Fundament mit deutlich erkennbaren Kanten sowie den oberen Anschluss, der schon vor Jahren gesichert wurde. Im unmittelbaren Anschlussbereich (Höhe Schaufelstil) scheint sich vom Fundament nichts erhalten zu haben. Hier steht bereits der verwitterte Fels an. Die beiden Pfeile im Plan unten rechts markieren die Lage des Fundaments.


Das folgende "Doppelfoto" zeigt die Situation zu Beginn der Arbeiten und zum Abschluss. 


Das Mauerfundament am Ende des Arbeitseinsatzes.




Mittwoch, 1. März 2023

Erster Einsatz am 11. März 2023


Bei schlechtem Wetter (Regen, Schnee, Dauerfrost ...) 
verschiebt sich der Einsatz um 2 Wochen.

Wer über Arbeitseinsätze direkt informiert werden möchte, 
schreibe eine Mal an: rafflewski(at)gmx(dot)de

Dienstag, 22. November 2022

Letzter Jahreseinsatz am 19. November 2022

2022 mussten mehrere Arbeitseinsätze, wetterbedingt wegen zu großer Hitze, Regen oder sogar Schnee ausfallen. Deshalb konnte das selbst gesteckte Ziel, die Sicherung und Erhaltung der vom Zerfall bedrohten Grundmauern der Gebäude der Vorburg nicht ganz erreicht werden und muss auf die ersten Einsätze im nächsten Jahr verschoben werden.

Leider hat uns Marijan Krawczyk, einer der engagiertesten Mitarbeiter der letzten zehn Jahre verlassen, da er mit seiner Familie wieder zurück in seine Heimat nach Krakau umgezogen ist.

Am Samstag, dem 19. November 2022 sollte der letzte Arbeitseinsatz in diesem Jahr sein, aber auch dieser Einsatz musste wegen Dauerregens abgesagt und auf März 2023 verschoben werden.

Für die geleistete Arbeit möchte ich mich bei allen Mitarbeitern der AGS für ihr Engagement bei der Sicherung und Erhaltung der Ruine Schauenburg bedanken.

Bei den Brüdern Elias, Thomas, Markus, Simon, Mehler, Patrick Berthold, Nikolai Harbarth, Alexander Häckelmoser, Steffen Schwab, und natürlich auch bei den Schauenburgern der ersten Stunde, Ludwig Weiser, Dierk Rafflewski, Albert Schreck, Peter Lüttinger, Jonny Walker, Dr. Volker Sporys und seinem Vater Herr Sporys, der unseren Muldenkipper, für die Arbeitseinsätze im nächsten Jahr, generalüberholte. Bedanken möchten sich auch die Schauenburger bei unserem Bürgermeister Herrn Faulhaber, bei der Verwaltung insbesondere bei Frau Beate Busch und den Mitarbeitern des Bauhofs für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit.

Leider konnte 2022 kein Jugendlicher aus dem Ferienprogramm der Gemeinde „Ein Tag auf der Ruine Schauenburg“ für die Arbeitsgemeinschaft Schauenburg dazugewonnen werden.

Ich hoffe, dass 2023 die letzten Mauern der Vorburg gesichert sind und mit die Wiederherstellung des Grabenquerschnitts im Bereich der Brücke fortgesetzt werden kann. 

Ich persönlich möchte mich dafür bedanken, dass auf Vorschlag von Steffen Schmitt, dem Vorsitzenden des Heimatvereins und dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderats und unserem Bürgermeister David Faulhaber die große Ehre zuteil wurde, dass einer der schönsten Plätze Dossenheims meinen Namen trägt.

Eugen Reinhard