Sonntag, 6. Juni 2021

Arbeitseinsatz am 5. Juni 2021


 
Die Arbeiten an diesem Samstag konzentrierten sich auf die Reste eines vermeintlichen "Nebengebäudes" (A) knapp über der Steinbruchkante. Die beiden weißen Kreise links markieren zwei "spannende" Stellen: 

Der Kreis in der Ecke markiert eine glatte Baufuge, die zeigt, dass es sich nicht um die Reste eines gezielt geplanten Gebäudes handelt. Die von links anstoßende Mauer wurde erst später an die bestehende Mauer (rechts) angesetzt. 

Der untere Kreis markiert einen mit großen rechteckigen Steinen sauber gemauerten Abschluss. Hier könnte sich ein Durchgang befunden haben. 

Der gemauerte Abschluss 

Der glatte Mauerabschluss erwies sich bei der Sicherung als eine besondere Problemstelle. Beim Versuch, die Fugen auszukratzen, zeigte sich, dass sich der Mörtel in diesem Bereich der Mauer völlig zersetzt hatte. Stein um Stein musste abgetragen werden, um den "Schotter" ausräumen zu können. Zuletzt saßen nur die Schlusssteine lose aufeinander und mussten schleunigst mit frischem Speis und neuen Steine stabilisiert werden. Die beiden nachfolgenden Fotos dokumentieren den schlechten Erhaltungszustand. Lediglich die zum Tal gewandte Mauerschale musste nicht gänzlich abgetragen werden.

Vorher - und nachher: Der Mauerabschluss nach der Abtragung des maroden Mauerwerks und nach der erfolgten Wiederaufmauerung.


Weitere Aufnahmen vom Arbeitsbereich


Foto rechts: Der Mauerabschluss über dem gähnenden Abgrund. Links unten im Bild ist die abstürzende Felswand zu erkennen.

Foto unten links: Die "Innenseite".

Foto unten rechts: Blick von oben auf die Mauer über dem Abgrund.





Foto oben: Arbeitsgruppenleiter Eugen Reinhard inspiziert das Tagwerk, bei dem auch der Dossenheimer Bürgermeister, David Faulhaber, kräftig mit Hand angelegt hatte. 

... und zum Abschluss noch ein kurioser Fund aus dem aktuellen Arbeitsbereich. Über die Frage, welches Tier hier den hungrigen Schauenburgern zum Opfer gefallen war, konnte keine Einigung erzielt werden. Aber vielleicht haben Sie ja eine Idee, um was es sich handelt? - Falls ja, schreiben Sie es doch bitte in die Kommentarleiste.


Donnerstag, 3. Juni 2021

1. Arbeitseinsatz am 22. Mai 2021


Am Samstag dem 22. Mai war es endlich soweit, dass mit den Sicherungs- und Erhaltungsarbeiten nach 7 Monaten coronabedingter Zwangspause begonnen werden konnte.

Aufgrund  der kurzfristigen Festlegung des Termins waren doch 13 Schauenburger zum Arbeitseinsatz erschienen. Leider war unser Maurer Dierk Rafflewski verhindert. Deshalb mussten die vorgesehenen Mauerarbeiten im Vorburgbereich umorganisiert und bis zum nächsten Einsatz am 5. Juni verschoben werden.

Das Gründungsmitglied Ludwig Weiser verblendete unter Mithilfe von Nikolai Harbarth das burgseitige Brückenfundament mit Porphyrbruchsteinen.

Alle anderen Schauenburger waren mit den vorbereitenden Erdarbeiten im Brückenbereich beschäftigt.

Grünschnitt wurde von Marjan Krawczyk und Albert Schreck erledigt.

Für den 2. Arbeitseinsatz hat uns Bürgermeister Faulhaber seine Mithilfe zugesagt. Die „Schauenburger“ freuen sich schon auf den nächsten Arbeitseinsatz am 5. Juni.

Eugen Reinhard


Freitag, 26. März 2021

Die Schauenburger warten auf den ersten Arbeitseinsatz

 von Eugen Reinhard

Die Winterpause der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg geht zu Ende. Für den 13. März ist der 1. Einsatz geplant. Diesen Termin einzuhalten ist jedoch wahrscheinlich wegen der aktuellen Situation nicht möglich.

Die Mitarbeiter der AG Schauenburg können den Beginn der Sicherungs- und Erhaltungsarbeiten der noch vorhandenen, durch Wind und Wetter verwitterten Mauern auf der Südseite der Ruine, kaum erwarten.

Die Vorarbeiten, wie das Freilegen der verstürzten Mauern, das Ausgraben der Wurzeln des Robinien-gestrüpps in diesem Bereich und das Herstellen des Zugangsweges, wurde von unseren Mitarbeitern Marjan Krawczyk (der Herr mit den Feldhacken) und Albert Schreck (der Herr "hinter Gittern") in der Zeit von Mitte November bis jetzt, erledigt.


Außer den oben genannten Maurerarbeiten mit denen dann weitgehend die Mauern der Ruine Schauenburg gesichert sind, wollen die Schauenburger mit Erdarbeiten im Burggraben beginnen wobei der Graben auf ca. 10m Breite freigelegt werden soll, sodass der ursprüngliche Grabenquerschnitt erkennbar wird.

Hoffentlich werden die Coronaverordnungen dahingehend gelockert, dass der erste Arbeitseinsatz angekündigt werden kann.

Samstag, 17. Oktober 2020

Arbeitseinsatz am 19. September 2020

Es ist nicht viel, was von dem Vorburggebäude geblieben ist: Zwei Mauern im rechten Winkel auf Fundamenthöhe in marodem Zustand. Eine glatte Kante verweist möglicherweise auf einen Tür.

Um diese letzten Reste der Vorburg sichern zu können, musste zunächst ein Zaun vor die gefährlich nahe Abbruchkante des Steinbruchs gesetzt werden. Die nachfolgenden Fotos von Eugen dokumentieren diese Arbeit.

Zunächst zwei Fotos, die vom Tal aus aufgenommen wurden. Gut zu erkennen ist die glatte Abbruchkante der Mauer rechts im Bild, die auf eine Tür schließen lässt.




Der provisorische Sicherungszaun von oben gesehen:


Der verbliebenen Fundamentsockel, der demnächst freigelegt und im nächsten Jahr gesichert werden soll.

Die Abbruchkante der Umfassungsmauer über dem Schlossbruch mit Blick auf Mannheim.

Sonntag, 20. September 2020

Arbeitseinsatz am 5. September 2020

Beim diesem Einsatz wurde nicht gemauert. Alle waren damit beschäftig, einen Zugangsweg zu den zwei noch bestehenden Grundmauern des einzig dokumentierten Gebäudes (A) der Vorburg anzulegen. Bei dieser aufwändigen Arbeit mussten viele Baumwurzeln ausgegraben werden. Vor der Steinbruchkante wurde - soweit wie möglich - ein Zaun aus stabilen Stahlmatten gebaut. Jetzt können die zwei vorhandenen Mauern gesichert werden. (E. Reinhard)

Zur Orientierung: Die Lage des Vorburggebäudes (in Grundriss und Ansicht):


Der Zugangsweg zum neuen Arbeitsbereich wird gebahnt.
Es folgt die Wurzelbehandlung.











Foto unten: Die ersten Stahlmatten können vor der Steinbruchkante aufgestellt werden. Diese Arbeiten erfolgen natürlich am Seil von einer erfahrenen Fachkraft.






















Das nachfolgende Foto dokumentiert den derzeitigen Zustand der Gebäudereste.



Donnerstag, 27. August 2020

Arbeitseinsatz am 22. August 2020

Fertig!

An diesem Samstag konnte die Aufmauerung der Vorburgmauer abgeschlossen werden. Sie hat jetzt die gewünschte Brüstungshöhe. Lediglich an der Außenseite (Talseite) muss die Mauer im unteren Bereich (Originalbestand) noch fertig verfugt werden.


Gut zu erkennen an den dunklen Fugen: der an diesem Samstag neu aufgemauerte "Deckel".

Ein "Steinchen" auf dem Weg zur Arbeitsstelle.


Die Vorburgmauer, die einmal als Brüstungsmauer vor der Steinbruchkante dienen soll. Damit der Bereich der Öffentlichkeit übergeben werden kann, müssen jedoch erst noch Schutzzäune an den Flanken errichtet werden.


Blick auf den Burgweg zwischen dem 2. und 3. Tor. Vorne links stand im Mittelalter ein Torwärterhäuschen, über dessen Rückwand heute ein Trampelpfad verläuft. Die sanierte Vorburgmauer ist der "helle Strich" (Mitte links im Bild).

Sonntag, 9. August 2020

Arbeitseinsatz am 8. August 2020

36 Grad im Schatten. Davon war beim Arbeitsplatz an der Vorburgmauer nichts zu spüren. Denn da gab´s keinen Schatten. Bereits zu Beginn des Einsatzes um 8.00 Uhr lag der Bereich voll in der Sonne. Und daran sollte sich bis zum Schluss (14.30 Uhr) nichts ändern. Trotzdem ist die Mauer ein schönes Stück gewachsen. Noch einmal mauern und der Bereich ist fertig. Schön!

Hier ein paar Fotos von Eugen:

Foto oben: Am Morgen begannen die Arbeiten mit dem Aufmauern der Außenschale.
Foto unten: Am Nachmittag konnte auch die Innenschale aufgemauert werden.
 Foto unten: Die letzten Handgriffe beim Nachfahren und -kehren der Fugen. 

Foto oben: Zeit zum Zusammenpacken.
Getränkeverbrauch des Maurers an diesem Tag: 6 x 1l Min-eralwasser + 1Bier = 6,33 Liter Flüssigkeit (und alles verschwitzt).       

Sonntag, 2. August 2020

Arbeitseinsatz am 28. Juli 2020


Die Schauenburger sind einiges an Vandalismus gewohnt - aber DAS hat allem die Krone aufgesetzt! 


Ein Bericht von Eugen Reinhard. 


Am letzten Arbeitseinsatz standen hauptsächlich Sicherungsarbeiten am Zugangsweg auf dem Wall auf dem Plan.
Ein besonderes Ereignis war, dass ein Wanderer mich fragte, ob uns Schubkarren fehlen würden. Ein Schubkarren würde auf dem Dach des Pavillons am Gefallenendenkmal bei der Strahlenburg in Schriesheim stehen. Daraufhin machte ich mich auf den Weg, diesen Hinweis zu überprüfen und wurde dahingehend bestätigt, dass es sich um einen unserer fehlenden Schubkarren handelt.
Mühsam holte ich den Schubkarren von der Dachspitze herunter. Der Schubkarren war stark verbogen und nicht mehr fahrbereit. Aber man konnte ihn reparieren.
Wer uns zu der zusätzlichen Arbeit verholfen hat, wissen wir leider nicht.  Sollte jemand auf seinem Grundstück einen weiteren Schubkarren finden, bitte melden!

Die Jung-Schauen-burger beim Befestigen des Weges über den Wall, der am Graben vorbei auf den Vorplatz führt.

Auch wenn nicht gemauert wurde, war der Betonmischer im Einsatz.
Das Einsatz-Team an diesem Samstag.