An diesem Samstag standen erneut Erdarbeiten vor allem im Grabenbereich auf dem Programm. Dabei musste einiges an Wurzelwerk beseitigt werden (Foto). Auch die Reste der mutwillig zerstörten Bank wurden beseitigt, was der guten Laune der Schauenburger (siehe Gruppenfoto) aber keinen Abbruch tat.
Freitag, 30. Juli 2021
Montag, 5. Juli 2021
Arbeitseinsatz am 3. Juli 2021
Beim Arbeitseinsatz am vergangenen Samstag war unser „Maurer" leider verhindert und so konnten die begonnenen Sicherungsarbeiten der Vorburg, auf der Südwestseite der Schauenburg, nicht fortgesetzt werden.
Doch ganz ohne Mauern ging es
doch nicht war doch unser Mitarbeiter Ludwig Weiser extra aus Wertheim
angereist um die am letzten Einsatz
begonnene Reparatur der Schäden am bestehenden Mauerwerk im Bereich des
Bergfrieds ( Zisterne ) fortzusetzen und zu beenden.
Leider mussten die „Schauenburger“ feststellen, was sie schon
vorher durch Spaziergänger im Laufe der Woche erfahren hatten, dass am
Wochenende vom 19. Bis 21. Juni Vandalen auf der Ruine Schauenburg hausten und
eine Bank und ein Stehtisch mutwillig demolierten und damit eine
Sitzgelegenheit bis auf weiteres für viele Besucher unbenutzbar machten.
Die Mitarbeiter der
Arbeitsgemeinschaft Schauenburg werden sich bemühen, dass dieser Schaden
baldmöglich behoben sein wird und die Besucher die Aussicht auf die Rheinebene
wieder von der Bank aus genießen können.
Eugen Reinhard
Sonntag, 6. Juni 2021
Arbeitseinsatz am 5. Juni 2021
Die Arbeiten an diesem Samstag konzentrierten sich auf die Reste eines vermeintlichen "Nebengebäudes" (A) knapp über der Steinbruchkante. Die beiden weißen Kreise links markieren zwei "spannende" Stellen:
Der Kreis in der Ecke markiert eine glatte Baufuge, die zeigt, dass es sich nicht um die Reste eines gezielt geplanten Gebäudes handelt. Die von links anstoßende Mauer wurde erst später an die bestehende Mauer (rechts) angesetzt.
Der untere Kreis markiert einen mit großen rechteckigen Steinen sauber gemauerten Abschluss. Hier könnte sich ein Durchgang befunden haben.
Der gemauerte Abschluss
Der glatte Mauerabschluss erwies sich bei der Sicherung als eine besondere Problemstelle. Beim Versuch, die Fugen auszukratzen, zeigte sich, dass sich der Mörtel in diesem Bereich der Mauer völlig zersetzt hatte. Stein um Stein musste abgetragen werden, um den "Schotter" ausräumen zu können. Zuletzt saßen nur die Schlusssteine lose aufeinander und mussten schleunigst mit frischem Speis und neuen Steine stabilisiert werden. Die beiden nachfolgenden Fotos dokumentieren den schlechten Erhaltungszustand. Lediglich die zum Tal gewandte Mauerschale musste nicht gänzlich abgetragen werden.
Vorher - und nachher: Der Mauerabschluss nach der Abtragung des maroden Mauerwerks und nach der erfolgten Wiederaufmauerung.
Weitere Aufnahmen vom Arbeitsbereich
Foto oben: Arbeitsgruppenleiter Eugen Reinhard inspiziert das Tagwerk, bei dem auch der Dossenheimer Bürgermeister, David Faulhaber, kräftig mit Hand angelegt hatte.
... und zum Abschluss noch ein kurioser Fund aus dem aktuellen Arbeitsbereich. Über die Frage, welches Tier hier den hungrigen Schauenburgern zum Opfer gefallen war, konnte keine Einigung erzielt werden. Aber vielleicht haben Sie ja eine Idee, um was es sich handelt? - Falls ja, schreiben Sie es doch bitte in die Kommentarleiste.Donnerstag, 3. Juni 2021
1. Arbeitseinsatz am 22. Mai 2021
Am Samstag dem 22. Mai war es endlich soweit, dass mit den Sicherungs- und Erhaltungsarbeiten nach 7 Monaten coronabedingter Zwangspause begonnen werden konnte.
Aufgrund der kurzfristigen Festlegung des Termins
waren doch 13 Schauenburger zum Arbeitseinsatz erschienen. Leider war unser
Maurer Dierk Rafflewski verhindert. Deshalb mussten die vorgesehenen
Mauerarbeiten im Vorburgbereich umorganisiert und bis zum nächsten Einsatz am
5. Juni verschoben werden.
Das Gründungsmitglied Ludwig
Weiser verblendete unter Mithilfe von Nikolai Harbarth das burgseitige
Brückenfundament mit Porphyrbruchsteinen.
Alle anderen Schauenburger
waren mit den vorbereitenden Erdarbeiten im Brückenbereich beschäftigt.
Grünschnitt wurde von Marjan
Krawczyk und Albert Schreck erledigt.
Für den 2. Arbeitseinsatz hat
uns Bürgermeister Faulhaber seine Mithilfe zugesagt. Die „Schauenburger“ freuen
sich schon auf den nächsten Arbeitseinsatz am 5. Juni.
Eugen Reinhard
Freitag, 26. März 2021
Die Schauenburger warten auf den ersten Arbeitseinsatz
von Eugen Reinhard
Die Winterpause der Arbeitsgemeinschaft Schauenburg geht zu Ende. Für den 13. März ist der 1. Einsatz geplant. Diesen Termin einzuhalten ist jedoch wahrscheinlich wegen der aktuellen Situation nicht möglich.
Die Mitarbeiter der AG
Schauenburg können den Beginn der Sicherungs- und Erhaltungsarbeiten der noch
vorhandenen, durch Wind und Wetter verwitterten Mauern auf der Südseite der
Ruine, kaum erwarten.
Die Vorarbeiten, wie das
Freilegen der verstürzten Mauern, das Ausgraben der Wurzeln des
Robinien-gestrüpps in diesem Bereich und das Herstellen des Zugangsweges, wurde
von unseren Mitarbeitern Marjan Krawczyk (der Herr mit den Feldhacken) und Albert Schreck (der Herr "hinter Gittern") in der Zeit von
Mitte November bis jetzt, erledigt.
Außer den oben genannten Maurerarbeiten mit denen dann weitgehend die Mauern der Ruine Schauenburg gesichert sind, wollen die Schauenburger mit Erdarbeiten im Burggraben beginnen wobei der Graben auf ca. 10m Breite freigelegt werden soll, sodass der ursprüngliche Grabenquerschnitt erkennbar wird.
Hoffentlich werden die Coronaverordnungen dahingehend gelockert, dass der erste Arbeitseinsatz angekündigt werden kann.
Samstag, 17. Oktober 2020
Arbeitseinsatz am 19. September 2020
Es ist nicht viel, was von dem Vorburggebäude geblieben ist: Zwei Mauern im rechten Winkel auf Fundamenthöhe in marodem Zustand. Eine glatte Kante verweist möglicherweise auf einen Tür.
Um diese letzten Reste der Vorburg sichern zu können, musste zunächst ein Zaun vor die gefährlich nahe Abbruchkante des Steinbruchs gesetzt werden. Die nachfolgenden Fotos von Eugen dokumentieren diese Arbeit.
Zunächst zwei Fotos, die vom Tal aus aufgenommen wurden. Gut zu erkennen ist die glatte Abbruchkante der Mauer rechts im Bild, die auf eine Tür schließen lässt.
Der verbliebenen Fundamentsockel, der demnächst freigelegt und im nächsten Jahr gesichert werden soll.
Sonntag, 20. September 2020
Arbeitseinsatz am 5. September 2020
Beim diesem Einsatz wurde nicht gemauert. Alle waren damit beschäftig, einen Zugangsweg zu den zwei noch bestehenden Grundmauern des einzig dokumentierten Gebäudes (A) der Vorburg anzulegen. Bei dieser aufwändigen Arbeit mussten viele Baumwurzeln ausgegraben werden. Vor der Steinbruchkante wurde - soweit wie möglich - ein Zaun aus stabilen Stahlmatten gebaut. Jetzt können die zwei vorhandenen Mauern gesichert werden. (E. Reinhard)
Zur Orientierung: Die Lage des Vorburggebäudes (in Grundriss und Ansicht):











